KETAAKETI Gesellschaft zur Unterstützung der Grund-Schul-Bildung ärmster Kinder und deren Eltern in Nepal und weltweit e.V.
KETAAKETIGesellschaft zur Unterstützung der Grund-Schul-Bildung ärmster Kinder und deren Eltern in Nepal und weltweit e.V.

Aktuelles aus Projekten in Burundi

Flutereignisse 2019:

Im Dezember 2019 verheerten starke Überschwemmungen insbesondere zwei nördliche Viertel von Bujumbura, denen viele Menschen zum Opfer fielen. Hunderte Menschen wurden obdachlos, die Infrastruktur des armen Landes stark in Mitleidenschaft gezogen. Auch in den übrigen Monaten hatte es andernorts in Burundi immer wieder Überflutungen und Schlammlawinen gegeben, wie auch schon 2014.

Inzwischen hat die Regierung die obdachlosen Menschen an anderer Stelle innerhalb des stark betroffenen Stadtteils Winterekwa in Zelten untergebracht.

Mehr lesen über Unterstützung durch Iterambere Iwacu und KETAAKETI:

Projekte Burundi

Lt. Polizeikommissar Antoine Ntemako, Generaldirektor des Zivilschutzes, sind durch Überflutungen 9097 Häuser zerstört worden und 45.235 Menschen wurden obdachlos (die aktuellen noch nicht mitgerechnet). 2014 und jetzt im Dezember 2019 ereigneten sich verheerende Überschwemmungen, die verschiedene Ursachen haben:

  • Die starken Regenfälle sind für die geographische Lage während der 2 Regenzeiten zwar typisch, inwiefern aber die Starkregenereignisse auch Teil des Klimawandels sind, ist schwer abschätzbar, wenngleich plausibel.
  • Das gebirgige Relief war in der Vergangenheit stark bewaldet, so dass die Böden durch die Durchwurzelung vor Starkregen geschützt waren. Als Folge des enormen Bevölkerungswachstums und der Bürgerkriege, die eine große Zuwanderungen bewirkten, wurden die Wälder abgeholzt. Bei starken Regenfällen werden nun der ungeschützte Boden, Häuser und Feldfrüchte die Hänge hinabgespült, die mitgerissenen Felsbrocken zerstören alles, was sich im Weg befindet.
  • Erreichen diese Schlammlawinen im Tal liegende Städte wie Bujumbura kommen weitere Schäden hinzu: Die Abwasserreinigung funktioniert nicht mehr, Brunnenschächte sind überschwemmt, schmutzige Abwässer strömen durch die verschlammten Straßen, Cholera kann sich ausbreiten. Fließen die Wassermassen nicht schnell genug ab, nimmt die ohnehin stark verbreitete Malaria durch die dann stehenden Wässer noch mehr zu.
  • Die Infrastruktur des armen Landes wird stark geschädigt (Brücken stürzen ein, Straßen werden unpassierbar etc.)
  • 312 km² Ackerfläche gingen 2019 (ohne die aktuellen Schäden) verloren, so dass die landwirtschaftliche Produktion deutlich geringer ausfallen wird.

1. Partnerorganisation in Burundi startet

Augustin Nibitegeka ist einer der Gründer der ört­lichen, durch KETAAKETI initiierten Nicht-Regierungs-Organisation "ITERAMBERE IWACU „Development at Home Association“.  Im Fokus sind die besonders von Armut betroffenen Gebiete in der in der Gemeinde Vugizo, Provinz Makamba. Das erste Projekt ist zu unserer großen Freude nun gestartet.

Und die Vision eines internationalen Netzwerks nimmt Gestalt an: Yembeh Mansaray, Leiter unserer Partner­organisation Mindokatie Salone in Sierra Leone, berät - zunächst telefonisch - die Partner in Burundi.

September 2019

Das erste Mikrofinanzierung und Schulprojekt in Burundi, in der Provinz Makamba ist gestartet. 30 Frauen erhielten je 100 € in Landeswährung für ihre Existenzgründung. Zudem konnten über 30 Kinder mit Schulmaterial versorgt werden.

Spendenkonto
(Donation Account)

Oldenburgische
Landesbank
IBAN:

DE46 2802 0050 9606 7277 00

BIC/SWIFT:
OL BODEH 2XXX

 

Verwendungszweck
(Purpose of Use)

`Nepal` oder

`Sierra Leone` oder

`Burundi`

 

oder KETAAKETI Projekte - international

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