KETAAKETI Gesellschaft zur Unterstützung der Grund-Schul-Bildung ärmster Kinder und deren Eltern in Nepal und weltweit e.V.
KETAAKETIGesellschaft zur Unterstützung der Grund-Schul-Bildung ärmster Kinder und deren Eltern in Nepal und weltweit e.V.

Aktuelles von KETAAKETI - Archiv 2014

Ketaaketi Weihnachtsbrief

 

Liebe Mitglieder, Sponsoren, Mitarbeiter und Freunde von KETAAKETI!

Es ist wieder Weihnachten, das Fest der Liebe, Herzenswärme und Hoffnung auf eine gute Zukunft – und dieses erleben immer mehr ärmste, nepalische Kinder mit ihren Familien durch Ihrer aller Engagement.

Bitte lesen Sie:

„Am Haupteingang des Pashupatinath-Tempels in Kathmandu baut Kusallya Chalagain früh morgens ihren Verkaufsstand hinter einem kleinen Ganesha-Schrein auf. Sie trägt einen rosafarbenen Sari, ein rotes Tuch über den Schultern und den kleinen roten Stirnpunkt. Sie legt ihre Waren aus, während die ersten Gläubigen auf dem Weg zum großen Tempel am Ganesha-Schrein Zigaretten ablegen, Alkohol auf den Elefantengott spritzen und die rituellen Glöckchen klingeln. Chalagain verkauft Tempelbedarf, abgepackte Zuckerperlen als Opfer für die Götter, bunte Bänder und Ketten aus getrockneten Beeren, die im Tempel gesegnet werden, Armreife und gerahmte Andenkenfotos des Tempels. Sie gehört zur zweiten Generation von Frauen, die von Ketaaketi eine Mikrofinanzierung bekommen haben. Als Landlose ist sie mit ihrem Mann aus dem tropischen Terai-Tiefland nach Kathmandu in den Tilganga-Slum gezogen, wo er versucht hat die Familie als Obstverkäufer über Wasser zu halten. „Ich hatte keine Arbeit, jetzt habe ich ein regelmäßiges Einkommen und konnte das Geld bereits zurückzahlen, damit eine andere Familie davon profitiert“, sagt sie. Ihr zehnjähriger Sohn Kirshant steht heute mit ihr am Stand und hilft beim Verkaufen, weil die Schulferien begonnen
haben. Er geht in die vierte Klasse der Tilganga-Schule, die zwei Jahre ältere Tochter Kritisha auf eine weiterführende Privatschule, die sie aus ihrem gemeinsamen Einkommen bezahlen können. „Mein Ziel ist es weiter hart zu arbeiten, damit ich auch Kirshant später auf eine private Schule schicken kann und beide einen guten Job bekommen“, sagt Chalagain. Kirshant wühlt in den abgepackten Zuckerperlen herum und holt einen Beutel hervor, in dem ein Bild der Göttin Sarasvati steckt. „Sie ist die Göttin der Bildung“, sagt Kirshant. „Wir beten zu ihr.“ Wenn seine Mutter fünf Beutel mit Zuckerperlen verkauft, kann sie 50 Rupien beiseite legen. Das sind nicht einmal 50 Cent, aber ein wichtiger Baustein für die Zukunft der Familie.“*

Sie alle haben mit Ihren großherzigen Spenden und Ihrer unermüdlichen Mitarbeit auch in diesem Jahr bisher mehr als 130 ärmsten Familien und über 2000 Kindern erste Schritte ins Licht ermöglicht -

und es werden jedes Jahr mehr.

Wir wünschen Ihnen von Herzen ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr und freuen uns auf viele neue Impulse für unsere Projekte.

Ihre

Anneli-Sofia Räcker und alle Vorstandsmitglieder

Eine neue Regionalgruppe für Varel ist geplant – Infoabend Ende Januar.
Artikel Friebo, 15.12.2014
 

Varel. Sie wurde 2007 in Varel gegründet, die Gesellschaft zur Unterstützung der Grund-schulbildung bedürftiger Kinder in Nepal, besser bekannt als Ketaaketi. Und seither wurde bereits viel erreicht, doch noch lange sind Anneli-Sofia Räcker, Gründerin und Vorsitzende von Ketaaketi, und ihre Mitstreiter nicht am Ziel.Bei Reisen durch das Land am Himalaya wurde Anneli-Sofia Räcker vor mehr als acht Jahren mit der bitteren Armut der dort lebenden Familien konfrontiert. Das führte wenig später zur Gründung des Vereins, der sich seither für eine nachhaltige Bekämpfung der Armut in Nepal durch Unterstützung nepalesischer Schul-Initiativen einsetzt, ein Modell für Entwicklungszusammenarbeit auf der Basis von Partnerschaft und weitgehender Autonomie auf der nepalesischen Seite. Ferner werden inzwischen Eltern von Schulkindern durch Mikrokredite unterstützt.

Anneli-Sofia Räcker aus Varel führt eine Praxis auch in Bremen. Die meisten Mitglieder von Ketaaketi kommen aus Bremen und Oldenburg. Doch in Varel, der „Keimzelle“ der Gesellschaft, soll demnächst eine neue Regionalgruppe etabliert werden. Daran will sich auch der Vareler Kaufmann Heiko Schnittger nach Kräften beteiligen: Er war unlängst selbst auf einer Studienreise in Nepal, und auch er war gleichermaßen beeindruckt von dem Land und seinen Menschen wie erschüttert von den dort herrschenden Lebensbedingungen. „Wir haben in Nepal auch eine Schule besucht, und dort habe ich ein Infoblatt in die Hand bekommen, auf dem eine Adresse in Varel zu lesen war“, berichtet Heiko Schnittger: „Ich musste also erst fast 7.000 Kilometer reisen, um von dieser Organisation zu erfahren, die in meiner Heimatstadt gegründet worden ist.“
Nach den Erlebnissen der Reise war für Schnittger klar, dass diese Sache unterstützt werden sollte. Und das ist auf vielfältige Weise möglich: „Schon mit einem Euro im Monat kann einem Kind in Nepal der Schulbesuch ermöglicht werden“, erklärt Anneli-Sofia Räcker, bisher wurden in 17 Projekten mehr als 2.000 Kinder und deren Familien unterstützt. „Wo genau das Geld eingesetzt wird, entscheiden dabei nicht wir, sondern eine Partnergesellschaft vor Ort, mit der wir eng zusammenarbeiten“, sagt die Vorsitzende. Ketaaketi betreibe kein „Wohltätertum“ nach dem Gießkannenprinzip, sondern setze sich vielmehr für eine partnerschaftliche Entwicklungshilfe zur Selbsthilfe ein. „Jeder Euro, der durch Spenden oder Mitgliedschaft bereitgestellt wird, kommt auch in voller Höhe bei den Familien und Schulen in Nepal an“, verspricht sie.

Nach Bremen und Oldenburg soll in Varel eine neue, engagierte Gruppe entstehen. Demnächst wird eine Ausstellung mit vielen Bildern aus Nepal und Infos zu Ketaaketi im früheren „Ihrplatz“ der Vareler Innenstadt zu sehen sein, am 30. Januar 2015 wird es dann im Tivoli Varel um 20 Uhr einen Präsentations- und Infoabend geben, bei dem Anneli-Sofia Räcker und Heiko Schnittger vielfältige Eindrücke aus Nepal und Informationen über die Arbeit des Vereins liefern werden.
Mehr Infos auch unter ketaaketi.de

 

Autor: tz, http://friebo.de/Artikel/artikel/ketaaketi-unterstuetzung-fuer-kinder-in-nepal, 15.12.2014

Bremer helfen im Land am Himalaja

Artikel Weser Kurier, 04.11.2014

In der Wohnung von Anneli-Sofia Räcker herrscht reges Treiben. Nepalesische Studenten der Jakobs University Bremen und von der Uni Oldenburg sind gekommen, um sich am Hilfsprojekt Ketaaketi zu beteiligen. Die Initiative, die Räcker vor sieben Jahren gründete, unterstützt Kinder in Nepal beim Schulbesuch und Frauen mit Mikrokrediten bei der Existenzgründung. Über 2000 Kindern hat der Bremer Verein schon geholfen, so Räcker.

Im Januar 2015 soll ein neues Projekt im Süden Nepals starten. Dafür möchte Anneli-Sofia Räcker mit den jungen Nepalesen zusammenarbeiten. „Wir kennen Nepal“, sagt Shiva Raj Bhandari, der seit einigen Jahren in Oldenburg studiert. „Wir können Ideen einbringen und möchten helfen.“ Sushmita Dhaubhadel studiert in Bremen und hat schon in ihrer Heimat Nepal von Ketaaketi gehört. „Wenn wir wieder nach Nepal zurückkehren, können wir weiter den Kontakt zu Ketaaketi halten“, erklärt sie.

Bei dem neuen Projekt in der Region Terai in Nepal soll erstmals auch ärztliche Hilfe angeboten werden. „Wir möchten mit einem Gesundheitsfonds Spenden sammeln“, berichtet Räcker. „Nepalesische Ärzte sollen durch das Land fahren und Kinder auf Mangelernährung und Parasiten untersuchen.“

Die Bremerin fährt im Januar ebenfalls mit nach Nepal. Sie ist regelmäßig in dem Land, um Kontakte zu knüpfen und Projekte anzuregen. „Unsere Idee war immer, dass sich die Menschen in Nepal mitengagieren.“ Mit Mikrokrediten habe der Verein bereits vielen Frauen geholfen. „Sie haben eine Schweine- oder Entenzucht aufgebaut, manche haben ein Teegeschäft eingerichtet oder bauen Tomaten an“, berichtet Räcker. „Wir unterstützen ausschließlich Frauen.“ Mitunter sind es schwere Schicksale, von denen Anneli-Sofia Räcker bei ihren Besuchen in Nepal erfährt. Manche Mädchen würden schon mit elf Jahren verheiratet, und es gebe 15-Jährige, die bereits vier Kinder hätten.

Auch wenn sich das Land am Himalaja wegen der Touristen um ein positives Image bemühe, sehe die Realität hinter den schönen Attraktionen anders aus. Räcker: „Da herrscht bitterste Armut. Die Menschen leben in überfüllten Kellerwohnungen, in denen es kein Licht und keinen Strom gibt, und die sie kaum bezahlen können.“ Mit ihrem neuen Projekt in Nepal setzt die Bremerin auch auf die Touristen. „In Terai an der Grenze zu Indien liegt der Chitwan-Nationalpark, wo sehr viele Touristen sind.“ Diese möchte sie in ihre Idee einbeziehen.

In Bremen und Umgebung hat Ketaaketi schon viele Mitstreiter und Spendenwillige gefunden. „Wir sind in Bremen etwa 20 Aktive und haben einen ganz großen Kreis von Menschen, die uns zuarbeiten“, sagt Räcker. Das jährliche Budget, auf das Ketaaketi zurückgreifen kann, liege zwischen 35 000 und 40 000 Euro. Nun sei der Kreis so groß geworden, dass Regionalgruppen eingerichtet werden sollen. „Für eine einzige Gruppe sind wir schon zu viele. Jetzt bilden sich in Oldenburg und in Varel zwei Regionalgruppen von Ketaaketi.“ Weitere sind in Planung.

Um Ketaaketi weiter bekannt zu machen, gehen die Aktiven zusammen mit den nepalesischen Studierenden an die Öffentlichkeit. Ein Informationsstand mit einer kleinen Bühne steht am Sonnabend, 8. November, von 10 bis 18 Uhr vor dem Hauptbahnhof. Auf dem Ansgarikirchhof macht Ketaaketi zwei Wochen später, am 22. November, ebenfalls von 10 bis 18 Uhr Station. Wer sich im Internet über das Projekt informieren möchte, findet Näheres unter www.ketaaketi.de.

Quelle: http://www.weser-kurier.de/bremen_artikel,-Bremer-helfen-im-Land-am-Himalaja-_arid,981451.html, Weser Kurier, Karina Skwirblies, 04.11.2014

Vareler Nepal-Hilfe organisiert sich neu

NWZonline, 31.10.2014

Varel/Kathmandu Eine zweiwöchige Studienreise hat den Vareler Heiko Schnittger nach Tibet und auch nach Nepal geführt. Zum Abschluss der Reise ging es auch in eine Schule in der Hauptstadt Kathmandu. In dem bescheidenen, aber funktionellen Schulgebäude machte Schnittger eine Entdeckung. Ein Faltblatt mit Informationen in englischer Sprache gab die Organisation Ketaaketi an und eine Adresse in Varel. Dem Reisenden Schnittger sagte Ketaaketi zunächst nichts. Deshalb erkundigte er sich nach seiner Rückkehr.

In der Tat hatte Ketaaketi in Varel in den Jahren 2007 bis 2010 erhebliche Aktivität entfaltet und eine Gruppe gegründet, die etliche Aktionen zugunsten von Kindern in Nepal startete. Ein Partnerverein in Nepal wurde gegründet, eine Schule eingerichtet, in der die Ärmsten der Armen unterrichtet werden (die NWZ  berichtete: „Kinder hungrig nach Bildung“, 5. Mai 2007).

In Varel war es ein wenig ruhiger geworden um Ketaaketi, berichtete jetzt die Vorsitzende Annelie-Sophia Räcker, die in Varel eine psychologische Beratungspraxis betreibt und die Aktion ins Leben gerufen hatte. Der Verein hat mehr Mitglieder in Bremen und Oldenburg, doch soll sich in Varel wieder eine Gruppe gründen, die neue Aktivitäten entfaltet. Ende Januar 2015 soll ein Vortrag in Varel stattfinden, auch soll eine kleine Ausstellung über Nepal organisiert werden, in der sicherlich auch der Reisebericht von Heiko Schnittger eine Rolle spielt. „Wenn man das gesehen hat, berührt einen das“, sagte Schnittger, der sich auch in der Vareler Gruppe engagieren will. Er hat die Schule in Kathmandu noch vor Augen, in der „sehr adrette Kinder“ fleißig lernen.

Kinder aus den Slums

Alle Kinder in den von Ketaaketi unterstützten Schulen kommen aus den Slums. Mit sechs Euro kann der Schulbesuch eines Kindes für einen Monat finanziert werden, berichtete Anneli-Sophia Räcker. Sie beschreibt die von Ketaaketi betriebene Arbeit als partnerschaftliche Arbeit, „wir betreiben sharity nicht charity“ (teilen, nicht spenden). Darüber hinaus sei die nepalesische Organisation selbstständig, sie werde finanziell und mit Rat unterstützt.

Kulturen lernen

Und eine weitere Idee dabei: Die Kulturen sollten voneinander lernen. Insgesamt 17 Projekte in Nepal werden von Ketaaketi unterstützt, 2000 Kinder und 150 Familien. Annelie-Sophia Räcker reist im Januar mit einer Ärztin und einer Krankenschwester (auf eigene Kosten) nach Nepal, um zusammen mit nepalesischen Medizinern den Ernährungszustand der Kinder zu ermitteln. Darüber wird dann auch bei der Vortragsveranstaltung in Varel gesprochen, die Ende Januar geplant ist.

 

Quelle: http://www.nwzonline.de/friesland/bildung/vareler-nepal-hilfe-organisiert-sich-neu_a_19,0,2918128717.html, 31.10.2014

Herbstnewsletter

 

KETAAKETI wächst – wir ändern und erweitern unsere Organisation

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Die Zahl unserer Projekte in Nepal wächst weiter und immer wieder wurde der Wunsch nach mehr regionaler Nähe für die Teamarbeit der Aktiven geäußert.

Daher wechseln wir jetzt von unserer früheren „KK-Gruppe“ (Vorstandsmitglieder und Aktive aus oft sehr weit entfernten Orten) in die neue Form von: Regionalgruppen -  neben dem Vorstand.

Vorstandsthemen werden zukünftig nur noch in den Vorstandstreffen besprochen, wodurch die Regionalgruppen thematisch und organisatorisch viel freier arbeiten und sich spezielle Projekte vornehmen können.

Zur Zeit sind schon am Start: Die Regionalgruppe Bremen seit 08.10.14, die Regionalgruppe Oldenburg ab dem 21.10.14 und zwei weitere in Vorbereitung.

Ab dem 20.10.2014 werden Sie auf www.ketaaketi.de eine neue Homepage sehen.

Wir freuen uns auf viel neue Initiative und mehr Nähe durch kurze Wege.

Wir informieren Sie alle im nächsten Newsletter über die weitere Entwicklung und laden Sie herzlich ein, aktiv in einer der Regionalgruppen mitzuarbeiten und evtl. eine eigene Gruppe in Ihrer Stadt zu gründen.

Es grüßt Sie alle herzlich

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Ein Tag für Kinder – der 25. Bremer Kindertag – 

und Ketaaketi präsentierte sich zum ersten Mal mit nepalischer Tanzanimation für Kinder, Masalatee, einer nepalischen Teespezialität, einem Glücksrad mit spektakulären Gewinnen und einem  Infostand für die Eltern. Ein besonderer Dank geht an den  Verlang Schünemann, der mit hochwertigen Büchern, Kalendern und Postern die Gewinne möglich machte.  Bei warmen Sonnenstrahlen begann am 14. 09. der Aufbau des Standes, um dann ab 10.00 Uhr die Kinder aktiv werden zu lassen.  300  Kinder gaben dem Glücksrad einen Anstoß, entschieden sich für einen der Gewinne und 250 Mal genossen die Eltern den nach nepalischem Rezept gekochten Masalatee.  Prabeena, eine  nepalische Tänzerin animierte die Mädchen zum Tanz. Insgesamt war dies ein gelungener Auftakt für Ketaaketi auf dem Kindertag 2014. Auch in 2015 wird Ketaaketi sich am Kindertag beteiligen;  dies Ergebnis wurde im Rahmen der Auswertung des Kindertages festgehalten.   Frau Kristiane Stotz, die als hauptverantwortliche Organisatorin umsichtig und zielorientiert den Kindertag vorbereitet und durchgeführt hat, gilt ein ganz besonderer Dank.  Aber nur durch die vielen helfenden Hände ließ sich der Erfolg  am Ende des Tages erfassen.  Allen Helferinnen und Helfern sei herzlich gedankt.

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Neues Projekt: Health-Camp gegen Mangelernährung der Schulkinder

Die zunehmende Verarmung der Ärmsten, der Hunger und die Mangelernährung der Schulkinder macht lernen und leben immer schwerer.

Darum starten wir in diesem Jahr ab 31.12.14 – 11.01.15 eine erste medical health camp Reise durch all unsere Projekte in nepalischer Regie und Kooperation, um die gesundheitliche Situation der Kinder und die Hauptgesundheitsprobleme (nach Gebieten) zu erfassen und erste Hilfe zu leisten. Von KETAAKETI-Seite fahren die Ärztin Frau Dr. Schneider-Horn, die Fachkrankenschwester für Hygiene Christel Murthi und A.- S. Räcker zusammen mit 3 Pädiatern auf nepalischer Seite. Besonders freuen wir uns über das Kooperationsangebot der Rotarier und Lions in Nepal. Nach der Reise soll von uns KETAAKETI-Mitgliedern eine Dokumentation erstellt und ein Health-Fond gegründet werden. (Zusammen mit deutschen Ärzten.) Diese Health-Reisen sollen zu einer Regeleinrichtung werden für die Kinder in Nepal und dortige Ärzte lokal mit unterstützen.

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Der neu initiierte Health-Fond soll zusätzlich den Ernährungs- und allgemeinen Gesundheitszustand der Kinder in allen Projekten unterstützen und ein lokales Netzwerk für die Ärmsten aufbauen. Wir informieren Sie weiter per Homepage und Newsletter.

Wir suchen neue Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen und Sponsoren für den HealthFond. Bitte melden Sie sich bei A.S. Räcker, Telefonnummer 01639621681.

 

Werbewoche im winterlichen Bremen

Ketaakakti wird  an folgenden Wochenenden, Standorten und Zeiten in Bremen  anzutreffen sein.  Am 08.11. vor dem Bremer Bahnhof und am 22. 11. auf dem Ansgarikirchhof in der Zeit von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr  werden die Informationsstände  geöffnet sein. Im face to face Kontakt werden Interessierte über Ketaaketi informiert, neue Mitglieder geworben und Spenden gesammelt. Viele Aktionen wie Zeitungsartikel, Vorträge, Plakataktionen, Interviews mit Frau Räcker haben in den letzten drei Jahren Ketaaketi in Bremen bekannter gemacht. Mit dieser präsenten Aktion vor Weihnachten will Ketaaketi Buten und Binnen Bürgern einen Einblick in die Arbeit für ärmste Kinder und deren Eltern in Nepal geben.

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Neues aus Nepal

Rajesh Regmi und Kusum Khakurel lassen alle Mitglieder und Aktiven grüßen vom größten Familienfest Nepals, dem 14-tägigen Dashain.

Die wirtschaftliche und soziale Situation in Nepal ändert sich stark, nach außen hin der wirtschaftliche Aufschwung, nach innen noch stärkere Verarmung. Die Slums und auch unsere Slum-Schule Tilganga müssen den Bestrebungen, ein „turistisch sauberes“ Stadtbild zu bieten, weichen – trotz allen Einsatzes unserer Nepal-Partner. Eine „neue Tilganga-Schule“ wird in ca. 6 Monaten in der Nähe der alten Schule starten. (Wir informieren Sie alle wie es weitergeht.)

Ein weiteres Problem ist nach Aussage von Rajesh die ebenfalls wirtschaftlich bedingte Landflucht und damit absehbar eine weitere Verslumung der Städte wie Kathmandu und Pokhara. Wir halten die Augen offen!

Besonders im Terai der Grenze zu Indien wachsen die extreme Verarmung und die massiven Unterdrückungen von Frauen und Mädchen, so dass wir die nächsten Social-Class-Projekte dort aufbauen werden.

Bitte helfen Sie mit!

 

Die Zahlen der  Statistik  Juli 2014 zeigen, dass die Projekte einen positiven Verlauf notieren:

Z.Zt. werden 17 Kooperationsprojekte  (alle Schulprojekte und integrierte Microfinanzierung)

Die Kernschule in Kathmandu Tilganga /Slumschule  wird mit bis zu 300 Kindern im Regelunterricht geführt. Durch die Zerstörung der Slums werden z.Zt. 175 Kinder beschult. Insgesamt wurden bisher mehr als 2000 ärmste Kinder mit Grundschulausbildung versorgt

Durch einen Sonderfond ist die Fortsetzung in die Sekundarstufe I für  hochmotivierte  Schüler möglich gemacht worden.

Ca. 125 Familien (d.h. ca. 500 Menschen) konnten bisher durch die Mikrofinanzierung  eine eigene Existenz aufbauen und den Schulbesuch aller Kinder in der Familie ermöglichen

 

Mit einem herzlichsten Dankeschön an alle Mitglieder und Spender.

 

Rajesh Regmi sagt uns:

herzliches Dhaanyaabad!

 

Herzliche Grüße

Ihre A.S.Räcker

(1. Vorsitzende) - für den Vorstand

Spendenkonto

Oldenburgische
Landesbank
IBAN:DE46 2802 0050 9606 7277 00

BIC/SWIFT:
OL BODEH 2XXX

 

Verwendungszweck:

`Nepal` oder

`Sierra Leone` oder

`Nepal und Sierra Leone`

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