KETAAKETI e.V.
KETAAKETI e.V.

KETAAKETI Konzeption - in Kürze

Miteinander für eine lebenswerte Heimat und Zukunft durch Bildung weltweit

 

KETAAKETI - ein innovatives Modell konsequent partnerschaftlicher Entwicklungszusammenarbeit

 

(von Anneli-Sofia Räcker, Initiatorin und 1. Vorsitzende KETAAKETI e.V.)

Eine lebenswerte Heimat und Zukunft durch Bildung weltweit – das sind die Ziele von KETAAKETI, einem neuen Modell konsequent partnerschaftlicher Entwicklungszusammenarbeit. Gegründet und konzipiert im Jahr 2007 durch Anneli-Sofia Räcker, unterstützt KETAAKETI auf der Grundlage globalen Netzwerkdenkens die nachhaltige Existenzsicherung von Familien sowie den Schulbesuch von Kindern in ärmsten Ländern. Selbstbestimmung, Unabhängigkeit, Würde und Nachhaltigkeit sind die konsequent umgesetzten Leitprinzipien des Kooperationsmodells. Auf der Grundlage des Denkmodells „Weltfamilie“ und einer Selbstverständlichkeit des Teilens ist das Konzept seit nun schon 13 Jahren nachhaltig erfolgreich.

 

KETAAKETI initiiert und unterstützt landeseigene, selbstbestimmte NGOs in ärmsten Ländern, mit denen die Organisation dann auf Augenhöhe zusammenarbeitet: gemeinsam wird Familien durch eine zinsfreie Mikrofinanzierung eine Existenzgründung ermöglicht – unter der Bedingung und mit der Folge der Sicherung des Schulbesuchs der Kinder. Die erfolgreiche und schnelle Rückzahlung der Mikrofinanzierung ermöglicht deren Weitergabe an die nächste Familie. Ohne weiteres Zutun aus Deutschland bewirkt ein einmaliger, kleiner Anschub, dass Dorf um Dorf und Generation um Generation profitieren. Schul- und Gesundheitsunterstützung in regional und kulturell unterschiedlichen Formen begleiten das Modell.

 

Konsequent in der Hand des jeweiligen Landes – autonom und eigeninitiativ, kulturspezifisch und im Bewusstsein des eigenen Wertes – werden Bildung und die Chance auf eine selbstbestimmte Existenz unterstützt und nachhaltig stabilisiert. Die Kooperation schafft keinerlei neue Abhängigkeit zwischen Arm und Reich; vielmehr erreicht eine einmalige, kleine Anschubunterstützung ohne weiteres Zutun immer mehr Menschen – ein selbstlaufendes System, das sich ausbreitet. KETAAKETI versteht sich dabei von Anfang an als nachhaltig wirksames Präventionsmodell gegen Gewalt, Mädchen-Entrechtung, Kinderausbeutung, Arbeitsmigration. Die Umsetzung des Modells auf der Basis ausschließlich landeseigenen Einsatzes und landeseigener Arbeitskonzeption stellt einen Paradigmenwechsel in der Entwicklungszusammenarbeit dar, der sich in immer mehr ärmsten Ländern als äußerst erfolgreich erweist:

 

In ständig wachsender Anzahl werden Schul- und Mikrofinanzierungsprojekte in Nepal, Sierra Leone, Burundi und Südsudan realisiert: aus einem Projekt mit 20 unterstützten Kindern im Jahr 2007 sind im Jahr 2020 über 70 Projekte geworden, über 16.000 Kinder (Schulunterstützung) und circa 2.000 durch Mikrofinanzierung geförderte Familien. Bis heute ist die Zahl der neu initiierten Partnerorganisationen von KETAAKETI in vier Ländern auf sechs angewachsen.

100 Prozent aller Spenden gehen – entsprechend des Denkmodells weltweiter Verantwortung und Verbundenheit – an die Partnerprojekte im jeweiligen Land. Das hierdurch gewonnene Vertrauen der Spender*innen zeigt sich an dem sich ständig erweiternden Unterstützungsnetzwerk in Deutschland.

KETAAKETI wird von vielen treuen Mitgliedern und Spender*innen unterstützt und arbeitet in Deutschland als Kooperationspartner mit zahlreichen Schulen zusammen. Das Interesse der Medien an der Arbeit von KETAAKETI ist sowohl in Deutschland als auch in den Partnerländern groß (ZDF, Süddeutsche Zeitung, Radio Bremen, Radio Cosmo, Weser Kurier, Kulturaustausch, Nordwest-Zeitung, GEO Lino u.v.a.). Von der Jacobs University Bremen wird das Modell partnerschaftlicher Entwicklungszusammenarbeit im Hinblick auf dessen soziologische und volkswirtschaftliche Bedeutung wissenschaftlich begleitet.

Die seit 13 Jahren erfolgreiche Organisation wurde für ihr nachhaltiges Modell partnerschaftlicher Entwicklungs-zusammenarbeit im Jahr 2008 von der UNESCO sowie immer wieder von hochrangigen politischen Vertretern der Partnerländer ausgezeichnet. Der Initiatorin Anneli-Sofia Räcker wurde im Dezember 2019 für die Entwicklung und Umsetzung ihres Modells von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Text: Anneli-Sofia Räcker

Stand 2020

KETAAKETI Grundsätze

Sharity (A.-S. Räcker) statt Charity

 

Selbstverständlichkeit des Teilens statt Geber-/Nehmer-Denken. Arm und Reich Hand in Hand – weltweit. Lernen voneinander als respektvolle Grund-haltung.

Würdigung der Ärmsten

 

Wertschätzung der (Über-)Lebenskompetenzen, der kulturellen und sozialen Ressourcen und Denkweisen ärmster Länder statt Übertragung der Entwicklungs-vorstellungen der reichen Länder.

Landeseigene Initiative von Anfang an

 

Wir unterstützen die Bildung landeseigener NGOs, deren Leiter engagiert, unentgeltlich und in Partnerschaft mit KETAAKETI völlig selbstbestimmt für ihr Land arbeiten. Die NGO-Leiter und alle Mitarbeiter*innen sind ausschließlich aus dem jeweiligen Land. Entsprechend hoch sind die Motivation und Eigenleistung aller Mitarbeiter*innen sowie der Menschen in den Projekten, die aus wenig viel erschaffen und sich hierdurch oft erstmals in ihrem Leben realistische Zukunftschancen durch eigene Arbeit verwirklichen.

Zuverlässige Partnerschaft

 

 

KETAAKETI und die Kooperationspartner arbeiten in enger Verbundenheit auf Augenhöhe und sind im Alltag ebenso wie in Krisenzeiten (Naturkatastrophen, politische Unruhen, Epidemien) füreinander da.

Kleine Beiträge - große Wirkung

 

 

Kleine Anschubunterstützungen (1-5€ pro Kind/Schulmonat, 100€ Existenzanschub) geben viel Raum für landeseigene Initiative für Schulbesuch, Existenzgründung für die Schüler*innenfamilien und selbstbestimmte Weitergabe der Mikrofinanzierung – Familie um Familie, Dorf um Dorf – und bewirken Stolz und sichern Unabhängigkeit von weiteren Unterstützungen von außen.

100% Ihrer Spende kommt in den Projekten an.

 

Alle aktiven KETAAKETI-Mitarbeiter*innen arbeiten unentgeltlich und finanzieren anfallende Kosten selbst (ggf. mithilfe speziell ausgewiesener Sponsor*innen). Intensive Kontakte mit dem Partnerland (Gespräche, Fotos, Videos, Schulbegegnungen, Reisen) zeigen die erfolgreiche Verwendung der Spenden. Kleine Summen, transparenter Kontakt und die Systematik der Mikrofinanzierungsweitergabe verhindern Korruption.

Nachhaltigkeit

 

Das System der drei KETAAKETI-Schwerpunkte – Existenzanschub für Schüler*innenfamilien als Basis für Grundschulbildung und gesundheitliche Unterstützung der Kinder – bewirkt eine organische Entwicklung hin zu immer mehr Unabhängigkeit und eigener Lebensgestaltung auf Grundlage der sozialen und ökologischen Ressourcen im eigenen Land.

KETAAKETI-Zukunftsplan

 

Ausbau des Netzwerks landeseigener NGOs in immer mehr ärmsten Ländern, deren Leiter sich dann gegenseitig als Experten ihres Landes – auch länderübergreifend – partnerschaftlich unterstützen und beraten (z.B. als „Intra-afrikanisches Netzwerk“). Parallel dazu Ausweitung des Partnernetzwerkes in Deutschland.

 

KETAAKETI fordert – und fördert – für die Zukunft der Menschen in ärmsten Ländern mehr Stimme und Respekt in den reichen Ländern und ein gleichberechtigtes Miteinander weltweit.

Spendenkonto
(Donation Account)

Oldenburgische Landesbank
IBAN:

DE46 2802 0050 9606 7277 00

BIC/SWIFT: OL BODEH 2XXX

Newsletter 2020-03 Extra.pdf
PDF-Dokument [278.4 KB]

Interview vom 18.4.2020 bei Radio Cosmo über die Auswirkungen der Corona-Pandemie in unseren Partnerländern

Das ZDF berichtet über KETAAKETI

(Starten Sie den Film und bewegen Sie den Schieberegler zur 38. Minute)

Druckversion Druckversion | Sitemap
© KETAAKETI