Aktuelles

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Informationen aus unseren Partnerprojekten und Neuigkeiten der KETAAKETI-Arbeit in Deutschland

Folgen des Iran-Krieges

Welche Auswirkungen spüren unsere Partner:innen

in ihrem Alltag? 

März 2026: Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Irankrieges, abseits der kriegerischen Handlungen, trifft den Globalen Südens besonders hart. Viele Länder, insbesondere in Asien, sind von den Öl- und Gaslieferungen aus der Golfregion abhängig. Weit mehr als die Hälfte der Rohöl- und Flüssiggasexporte aus Nahost gehen Richtung Asien. Die blockierten Lieferwege (vor allem die Straße von Hormus, über die etwa ein Drittel der weltweiten Rohöltransporte und 20% der Flüssigerdgas-Transporte gehen) führen zu Lieferengpässen und stark steigenden Preisen. Dies hat drastische Auswirkungen auf den Alltag und trifft die wirtschaftlich Ärmsten in besonderem Maße. 

Leere Gaszylinder in Nepal

Indien kämpft mit Engpässen beim Erdgas und ruft zur Zurückhaltung beim Verbrauch auf, bzw. hat Gas rationiert. Nepal ist bei der Versorgung mit Treibstoffen, einschließlich Kochgas, vollständig von Indien abhängig.

Die nepalesische Regierung hat die Lieferung von Gaszylindern limitiert.

Die leeren Gasflaschen werden nur noch zur Hälfte befüllt, um die Vorräte an Flüssiggas länger zu strecken. Die Preise für Konsumgüter steigen um ein Vielfaches, lange Schlangen an Tankstellen erinnern an die Zeiten der Covid-Lockdowns.

Unsere Partner berichten 

Yembeh Mansaray aus Sierra Leone:

“Der Preis für Benzin ist von 25 Leones pro Liter auf 36 Leones gestiegen, und wir erwarten einen weiteren Anstieg bis zu 70 Leones. Wenn der Benzinpreis steigt, steigen alle anderen Preise auch. Der Transport von Lebensmitteln wird teurer und damit die Verkaufspreise. Besonders wirtschaftlich ärmere Länder wie unseres, spüren die Auswirkungen sehr deutlich.” 


Rajesh Regmi und Kusum Khakurel aus Nepal: “Indien als unser größter Importeur hat die Gaslieferungen stark eingeschränkt. Da in Nepal fast alle mit Gas kochen, merken wir die Auswirkungen stark. Wir haben nur wenig Vorräte. An der SPOWC Schule wurde zeitweise gar nicht mehr gekocht, wir konnten den Kindern nur Kekse und Snacks als Mittagessen anbieten.

An den Tankstellen sind teilweise lange Schlangen, wie wir es schon aus der Corona-Zeit kennen. Es gibt Pläne, im Wechsel nur Autos mit geraden oder ungeraden Nummernschildern fahren zu lassen.

Kochen mit Feuerholz ist eine Option in ländlichen Gebieten

Die Preise für Lebensmittel sind stark gestiegen. Es wird erwartet, dass die neue Regierung in Kürze gebildet wird, und wir hoffen, dass sich die Situation dann stabilisiert.” 


Die Leiterin der burundischen UMUCO Foundation Donatienne Niyonizigiye berichtet: "Schon lange gibt es in Burundi so gut wie kein Benzin mehr. In den Nachbarländern DR Kongo oder Tansania kann man es noch bekommen oder mit guten Kontakten. Nur Privatkäufe sind möglich. Der Krieg im Iran hat die Situation verschlimmert. Die Preise sind von 1,30€ auf über 2€ gestiegen. Vor Ort benutze ich, wie alle anderen, kein Auto, sondern bin ausschließlich zu Fuß unterwegs."

Madagaskar

Interview

Informationen aus unseren Partnerprojekten und Neuigkeiten der KETAAKETI-Arbeit in Deutschland

Natalie Antananarivo wohnt in in Ankurna, etwas 50 km von Antananarivo, einer Stadt mit 1,2 Millionen Einwohnern, entfernt. Sie ist 29 Jahre alt und hat drei Kinder im Alter von acht, vier und zwei Jahren. Sie berichtet dem NGO-Leiter Fenosoa Tolojanahary von ihren Erfahrungen mit der KETAAKETI Startfinanzierung:


„Sie haben von PUR in Zusammenarbeit mit KETAAKETI 100€ erhalten, was haben Sie damit gemacht?“

"Für die Hälfte habe ich zwei Ferkel gekauft, nach 9 Monaten konnte ich sie für 110€ verkaufen. Die andere Hälfte habe ich verwendet für ein Zebukopf (Tropenrind). Das Fleisch wurde von uns gegessen, das Leder verarbeitet und den Gewinn haben wir in Hühner investiert."

„Fahren Sie nach Tana (Antananarivo), um Fleisch und Eier zu verkaufen?“

"Ich laufe 4 Stunden zum Bus. Der Überlandbus ist oft voll, dann ist kein Transport möglich. Ich verkaufe mehr auf dem Land."

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Impressionen des Projektbesuchs unserer Partner PUR

„Was hat sich durch die Starthilfe verändert?“

"Wir hatten oft zu wenig zu essen; nun haben wir Reis."
„Was macht Ihr Mann?“

"Er hilft."
„Gehen Ihre Kinder zur Schule?“

"Nein, das ist nicht einfach."
„Durften Sie zur Schule gehen?“

"Ich habe 4 Jahre die Schule besucht."
„Was wünschen Sie sich für die Zukunft?“
"Ich möchte mehr Schweine kaufen."

Madagaskar

Hintergrund

Fenosoa Tolojanahary (NGO-Leiter von PUR) berichtet Folgendes im Gespräch über die Situation in seinem Land:

Ein zentrales der Politik in Madagaskar ist derzeit eine Auseinandersetzung mit der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich. Diverse Inseln um Madagaskar, gehören bislang noch zu Frankreich, aber Madagaskar möchte sie zurückhaben.

Der Süden Madagaskars gilt als der multidimensional ärmste Teil von Madagaskar. Erstaunlicherweise haben in den letzten Jahren die Investitionen der Hilfsorganisationen um 30 % zugenommen (Stand Juli 2025).


Während in Antananarivo die Stromversorgung normal funktioniert, ist es auf dem Land deutlich problematisch. Hier setzt der Strom ganze Tage aus, wenn die Orte überhaupt an das Stromnetz angeschlossen sind. Häufig kann man Strom nur einmal in der Woche auf dem Markt kaufen und dort Batterien und Akkus laden. Das wirkt sich natürlich auch auf die Kommunikation im Land aus. So hat Fenosoa häufig über lange Zeiträume keinen Kontakt zu den Frauen der Projekte. Zudem haben die meisten kein Handy mit Fotofunktion, was die authentische Berichterstattung erschwert.


Interessant ist, dass auf Madagaskar viele ausländische Forscher arbeiten - besonders auch in Bezug auf Umweltfragen. Sie veröffentlichen ihre Ergebnisse aber in Europa und nicht in Madagaskar, sodass die Madagassen über ihr eigenes Land nicht viel Neues erfahren.

Das Resümee von PUR: In Madagaskar geht es insgesamt wohl bergauf, aber sehr sehr langsam. "Mora, mora" (auf madagasisch).

Folgen des Iran-Krieges

Welche Auswirkungen spüren unsere Partner:innen

in ihrem Alltag? 

März 2026: Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Irankrieges, abseits der kriegerischen Handlungen, trifft den Globalen Südens besonders hart. Viele Länder, insbesondere in Asien, sind von den Öl- und Gaslieferungen aus der Golfregion abhängig. Weit mehr als die Hälfte der Rohöl- und Flüssiggasexporte aus Nahost gehen Richtung Asien. Die blockierten Lieferwege (vor allem die Straße von Hormus, über die etwa ein Drittel der weltweiten Rohöltransporte und 20% der Flüssigerdgas- Transporte gehen) führen zu Lieferengpässen und stark steigenden Preisen. Dies hat drastische Auswirkungen auf den Alltag und trifft die wirtschaftlich Ärmsten in besonderem Maße. 

Leere Gaszylinder in Nepal

Indien kämpft mit Engpässen beim Erdgas und ruft zur Zurückhaltung beim Verbrauch auf, bzw. hat Gas rationiert. Nepal ist bei der Versorgung mit Treibstoffen, einschließlich Kochgas, vollständig von Indien abhängig.

Die nepalesische Regierung hat die Lieferung von Gaszylindern limitiert.

Die leeren Gasflaschen werden nur noch zur Hälfte befüllt, um die Vorräte an Flüssiggas länger zu strecken. Die Preise für Konsumgüter steigen um ein Vielfaches, lange Schlangen an Tankstellen erinnern an die Zeiten der Covid-Lockdowns.

Unsere Partner berichten 

Yembeh Mansaray aus Sierra Leone:

“Der Preis für Benzin ist von 25 Leones pro Liter auf 36 Leones gestiegen, und wir erwarten einen weiteren Anstieg bis zu 70 Leones. Wenn der Benzinpreis steigt, steigen alle anderen Preise auch. Der Transport von Lebensmitteln wird teurer und damit die Verkaufspreise. Besonders wirtschaftlich ärmere Länder wie unseres, spüren die Auswirkungen sehr deutlich.” 


Rajesh Regmi und Kusum Khakurel aus Nepal: “Indien als unser größter Importeur hat die Gaslieferungen stark eingeschränkt. Da in Nepal fast alle mit Gas kochen, merken wir die Auswirkungen stark. Wir haben nur wenig Vorräte. An der SPOWC Schule wurde zeitweise gar nicht mehr gekocht, wir konnten den Kindern nur Kekse und Snacks als Mittagessen anbieten.

An den Tankstellen sind teilweise lange Schlangen, wie wir es schon aus der Corona-Zeit kennen.

Kochen mit Feuerholz ist eine Option in ländlichen Gebieten

Es gibt Pläne, im Wechsel nur Autos mit geraden oder ungeraden Nummernschildern fahren zu lassen.

Die Preise für Lebensmittel sind stark gestiegen. Es wird erwartet, dass die neue Regierung in Kürze gebildet wird, und wir hoffen, dass sich die Situation dann stabilisiert.” 


Die Leiterin der burundischen UMUCO Foundation Donatienne Niyonizigiye berichtet: "Schon lange gibt es in Burundi so gut wie kein Benzin mehr. In den Nachbarländern DR Kongo oder Tansania kann man es noch bekommen oder mit guten Kontakten. Nur Privatkäufe sind möglich. Der Krieg im Iran hat die Situation verschlimmert. Die Preise sind von 1,30€ auf über 2€ gestiegen. Vor Ort benutze ich, wie alle anderen, kein Auto, sondern bin ausschließlich zu Fuß unterwegs."

Nepal

Erfolgreiche Weitergabe

der Startfinanzierung

Im kleinen Dorf Gumati starteten vor genau einem Jahr 10 Frauen mit ihrer zinsfreien Startfinanzierung nach dem KETAAKETI Finanzkonzept.

Alle Frauen investierten das Geld in den Kauf von Ziegen. Und allen gelang es, genug Geld zu erwirtschaften, dass eine Weitergabe an die nächste Frauengruppe erfolgen konnte.

Wir freuen uns über diesen Erfolg!

Madagaskar

Interview

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Impressionen des Projektbesuchs unserer Partner PUR

Natalie Antananarivo wohnt in in Ankurna, etwas 50 km von Antananarivo, einer Stadt mit 1,2 Millionen Einwohnern, entfernt. Sie ist 29 Jahre alt und hat drei Kinder im Alter von acht, vier und zwei Jahren. Sie berichtet dem NGO-Leiter Fenosoa Tolojanahary von ihren Erfahrungen mit der KETAAKETI Startfinanzierung:
„Sie haben von PUR in Zusammenarbeit mit KETAAKETI 100€  erhalten, was haben Sie damit gemacht?“

"Für die Hälfte habe ich zwei Ferkel gekauft, nach 9 Monaten konnte ich sie für 110€ verkaufen. Die andere Hälfte habe ich verwendet für ein Zebukopf (Tropenrind). Das Fleisch wurde von uns gegessen, das Leder verarbeitet und den Gewinn haben wir in Hühner investiert"

„Fahren Sie nach Tana (Antananarivo), um Fleisch und Eier zu verkaufen?“

"Ich laufe 4 Stunden zum Bus. Der Überlandbus ist oft voll, dann ist kein Transport möglich. Ich verkaufe mehr auf dem Land."

„Was hat sich durch die Starthilfe verändert?“

"Wir hatten oft zu wenig zu essen; nun haben wir Reis."
„Was macht Ihr Mann?“ "Er hilft."
„Gehen Ihre Kinder zur Schule?“ "Nein, das ist nicht einfach."
„Durften Sie zur Schule gehen?“

"Ich habe 4 Jahre die Schule besucht."
„Was wünschen Sie sich für die Zukunft?“

"Ich möchte mehr Schweine kaufen."

Madagaskar

Hintergrund

Fenosoa Tolojanahary (NGO-Leiter von PUR) berichtet Folgendes im Gespräch über die Situation in seinem Land:

Ein zentrales der Politik in Madagaskar ist derzeit eine Auseinandersetzung mit der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich. Diverse Inseln um Madagaskar, gehören bislang  noch zu Frankreich, aber Madagaskar möchte sie zurückhaben.

Der Süden Madagaskars gilt als der multidimensional ärmste Teil von Madagaskar. Erstaunlicherweise haben in den letzten Jahren die Investitionen der Hilfsorganisationen um 30 % zugenommen (Stand Juli 2025).

Während in Antananarivo die Stromversorgung normal funktioniert, ist es auf dem Land deutlich problematisch. Hier setzt der Strom ganze Tage aus, wenn die Orte überhaupt an das Stromnetz angeschlossen sind. Häufig kann man Strom nur einmal in der Woche auf dem Markt kaufen und dort Batterien und Akkus laden. Das wirkt sich natürlich auch auf die Kommunikation im Land aus. So hat Fenosoa häufig über lange Zeiträume keinen Kontakt zu den Frauen der Projekte. Zudem haben die meisten kein Handy mit Fotofunktion, was die authentische Berichterstattung erschwert. Interessant ist, dass auf Madagaskar viele ausländische Forscher arbeiten - besonders auch in Bezug auf Umweltfragen. Sie veröffentlichen ihre Ergebnisse aber in Europa und nicht in Madagaskar, sodass die Madagassen über ihr eigenes Land nicht viel Neues erfahren.

Das Resümee von PUR: In Madagaskar geht es insgesamt wohl bergauf, aber sehr sehr langsam. "Mora, mora" (auf madagasisch).

Informationen aus unseren Partnerprojekten und Neuigkeiten der KETAAKETI-Arbeit in Deutschland

Folgen des Iran-Krieges

Welche Auswirkungen spüren unsere Partner:innen

in ihrem Alltag? 

März 2026: Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Irankrieges, abseits der kriegerischen Handlungen, trifft den Globalen Südens besonders hart. Viele Länder, insbesondere in Asien, sind von den Öl- und Gaslieferungen aus der Golfregion abhängig. Weit mehr als die Hälfte der Rohöl- und Flüssiggasexporte aus Nahost gehen Richtung Asien. Die blockierten Lieferwege (vor allem die Straße von Hormus, über die etwa ein Drittel der weltweiten Rohöltransporte und 20% der Flüssigerdgas- Transporte gehen) führen zu Lieferengpässen und stark steigenden Preisen. Dies hat drastische Auswirkungen auf den Alltag und trifft die wirtschaftlich Ärmsten in besonderem Maße. 

Leere Gaszylinder in Nepal

Indien kämpft mit Engpässen beim Erdgas und ruft zur Zurückhaltung beim Verbrauch auf, bzw. hat Gas rationiert. Nepal ist bei der Versorgung mit Treibstoffen, einschließlich Kochgas, vollständig von Indien abhängig.

Die nepalesische Regierung hat die Lieferung von Gaszylindern limitiert. Die leeren Gasflaschen werden nur noch zur Hälfte befüllt, um die Vorräte an Flüssiggas länger zu strecken. Die Preise für Konsumgüter steigen um ein Vielfaches, lange Schlangen an Tankstellen erinnern an die Zeiten der Covid-Lockdowns.

Unsere Partner berichten 

Yembeh Mansaray aus Sierra Leone:

“Der Preis für Benzin ist von 25 Leones pro Liter auf 36 Leones gestiegen, und wir erwarten einen weiteren Anstieg bis zu 70 Leones. Wenn der Benzinpreis steigt, steigen alle anderen Preise auch. Der Transport von Lebensmitteln wird teurer und damit die Verkaufspreise. Besonders wirtschaftlich ärmere Länder wie unseres, spüren die Auswirkungen sehr deutlich.” 


Rajesh Regmi und Kusum Khakurel aus Nepal: “Indien als unser größter Importeur hat die Gaslieferungen stark eingeschränkt. Da in Nepal fast alle mit Gas kochen, merken wir die Auswirkungen stark. Wir haben nur wenig Vorräte. An der SPOWC Schule wurde zeitweise gar nicht mehr gekocht, wir konnten den Kindern nur Kekse und Snacks als Mittagessen anbieten.

An den Tankstellen sind teilweise lange Schlangen, wie wir es schon aus der Corona-Zeit kennen. Es gibt Pläne, im Wechsel nur Autos mit geraden oder ungeraden Nummernschildern fahren zu lassen.

Kochen mit Feuerholz ist eine Option in ländlichen Gebieten

Die Preise für Lebensmittel sind stark gestiegen. Es wird erwartet, dass die neue Regierung, die in Kürze gebildet wird, Maßnahmen umsetzt, die die Situation stabilisiert.” 


Die Leiterin der burundischen UMUCO Foundation Donatienne Niyonizigiye berichtet: "Schon lange gibt es in Burundi so gut wie kein Benzin mehr. In den Nachbarländern DR Kongo oder Tansania kann man es noch bekommen oder mit guten Kontakten. Nur Privatkäufe sind möglich. Der Krieg im Iran hat die Situation verschlimmert. Die Preise sind von 1,30€ auf über 2€ gestiegen. Vor Ort benutze ich, wie alle anderen, kein Auto, sondern bin ausschließlich zu Fuß unterwegs."

Nepal

Erfolgreiche Weitergabe

der Startfinanzierung

Im kleinen Dorf Gumati starteten vor genau einem Jahr 10 Frauen mit ihrer zinsfreien Startfinanzierung nach dem KETAAKETI Finanzkonzept.

Alle Frauen investierten das Geld in den Kauf von Ziegen. Und allen gelang es, genug Geld zu erwirtschaften, dass eine Weitergabe an die nächste Frauengruppe erfolgen konnte.

Wir freuen uns über diesen Erfolg!

Madagaskar

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Natalie Antananarivo wohnt in in Ankurna, etwas 50 km von Antananarivo, einer Stadt mit 1,2 Millionen Einwohnern, entfernt. Sie ist 29 Jahre alt und hat drei Kinder im Alter von acht, vier und zwei Jahren. Sie berichtet dem NGO-Leiter Fenosoa Tolojanahary von ihren Erfahrungen mit der KETAAKETI Startfinanzierung:
„Sie haben von PUR in Zusammenarbeit mit KETAAKETI 100€  erhalten, was haben Sie damit gemacht?“

"Für die Hälfte habe ich zwei Ferkel gekauft, nach 9 Monaten konnte ich sie für 110€ verkaufen. Die andere Hälfte habe ich verwendet für ein Zebukopf (Tropenrind). Das Fleisch wurde von uns gegessen, das Leder verarbeitet und den Gewinn haben wir in Hühner investiert."

„Fahren Sie nach Tana (Antananarivo), um Fleisch und Eier zu verkaufen?“

"Ich laufe 4 Stunden zum Bus. Der Überlandbus ist oft voll, dann ist kein Transport möglich. Ich verkaufe mehr auf dem Land."
„Was hat sich durch die Starthilfe verändert?“

"Wir hatten oft zu wenig zu essen; nun haben wir Reis."
„Was macht Ihr Mann?“

"Er hilft."
„Gehen Ihre Kinder zur Schule?“

"Nein, das ist nicht einfach."
„Durften Sie zur Schule gehen?“

"Sie haben 4 Jahre die Schule besucht."
„Was wünschen Sie sich für die Zukunft?“

"Ich möchte mehr Schweine kaufen."

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Fenosoa Tolojanahary (NGO-Leiter von PUR) berichtet Folgendes im Gespräch über die Situation in seinem Land:

Ein zentrales der Politik in Madagaskar ist derzeit eine Auseinandersetzung mit der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich. Diverse Inseln um Madagaskar, gehören bislang  noch zu Frankreich, aber Madagaskar möchte sie zurückhaben.

Der Süden Madagaskars gilt als der multidimensional ärmste Teil von Madagaskar. Erstaunlicherweise haben in den letzten Jahren die Investitionen der Hilfsorganisationen um 30 % zugenommen (Stand Juli 2025).

Während in Antananarivo die Stromversorgung normal funktioniert, ist es auf dem Land deutlich problematisch. Hier setzt der Strom ganze Tage aus, wenn die Orte überhaupt an das Stromnetz angeschlossen sind. Häufig kann man Strom nur einmal in der Woche auf dem Markt kaufen und dort Batterien und Akkus laden. Das wirkt sich natürlich auch auf die Kommunikation im Land aus. So hat Fenosoa häufig über lange Zeiträume keinen Kontakt zu den Frauen der Projekte. Zudem haben die meisten kein Handy mit Fotofunktion, was die authentische Berichterstattung erschwert. Interessant ist, dass auf Madagaskar viele ausländische Forscher arbeiten - besonders auch in Bezug auf Umweltfragen. Sie veröffentlichen ihre Ergebnisse aber in Europa und nicht in Madagaskar, sodass die Madagassen über ihr eigenes Land nicht viel Neues erfahren.

Das Resümee von PUR: In Madagaskar geht es insgesamt wohl bergauf, aber sehr sehr langsam. "Mora, mora" (auf madagasisch).

Nepal

Erfolgreiche Weitergabe

der Startfinanzierung

Im kleinen Dorf Gumati starteten vor genau einem Jahr 10 Frauen mit ihrer zinsfreien Startfinanzierung nach dem KETAAKETI Finanzkonzept.

Alle Frauen investierten das Geld in den Kauf von Ziegen. Und allen gelang es, genug Geld zu erwirtschaften, dass eine Weitergabe an die nächste Frauengruppe erfolgen konnte.

Wir freuen uns über diesen Erfolg!