Tansania

Tansania

Tansania

KETAAKETI arbeitet in Tansania mit der landeseigenen Nichtregierungsorganisation

Direct Relief zusammen (seit 2025)

KETAAKETI arbeitet in Tansania mit der landeseigenen Nichtregierungsorganisation

Direct Relief zusammen (seit 2025)

KETAAKETI arbeitet in Tansania mit der landeseigenen Nichtregierungsorganisation Direct Relief

zusammen (seit 2025)

Warum Tansania?

Tansania liegt in Ostafrika und grenzt an Mosambik, Malawi, Sambia und die Demokratische Republik Kongo sowie an Burundi, Ruanda, Uganda und Kenia. Es liegt am Indischen Ozean und umfasst neben dem Festland die Inselgruppe Sansibar. Tansania hat ungefähr die zweieinhalbfache Fläche von Deutschland und ca. 62 Millionen Einwohner:innen. Seit 1961 ist das Land unabhängig vom Vereinigten Königreich, weshalb Englisch zwar pro forma noch Amtssprache ist, Swahili aber fast ausschließlich verwendet wird.

Warum Tansania?

Tansania liegt in Ostafrika und grenzt an Mosambik, Malawi, Sambia und die Demokratische Republik Kongo sowie an Burundi, Ruanda, Uganda und Kenia. Es liegt am Indischen Ozean und umfasst neben dem Festland die Inselgruppe Sansibar. Tansania hat ungefähr die zweieinhalbfache Fläche von Deutschland und ca. 62 Millionen Einwohner:innen. Seit 1961 ist das Land unabhängig vom Vereinigten Königreich, weshalb Englisch zwar pro forma noch Amtssprache ist, Swahili aber fast ausschließlich verwendet wird.

Warum Tansania?

Tansania liegt in Ostafrika und grenzt an Mosambik, Malawi, Sambia und die Demokratische Republik Kongo sowie an Burundi, Ruanda, Uganda und Kenia. Es liegt am Indischen Ozean und umfasst neben dem Festland die Inselgruppe Sansibar. Tansania hat ungefähr die zweieinhalbfache Fläche von Deutschland und ca. 62 Millionen Einwohner:innen. Seit 1961 ist das Land unabhängig vom Vereinigten Königreich, weshalb Englisch zwar pro forma noch Amtssprache ist, Swahili aber fast ausschließlich verwendet wird.

Die Wirtschaft stabilisiert sich zunehmend und verzeichnet ein jährliches Wachstum. Ein wichtiger Sektor ist der Tourismus in den berühmten Nationalparks im Norden sowie auf Sansibar. Darüber hinaus verfügt das Land über Gold- und Nickelerzvorkommen sowie Erdgasvorkommen im Indischen Ozean. Diese Rohstoffe dienen ebenso wie Tabak oder Cashewnüsse hauptsächlich dem Export, während andere Cash Crops wie Kaffee oder Baumwolle zugunsten der inländischen Nahrungsmittelversorgung an Bedeutung verlieren.

 

Dennoch ist die Arbeitslosigkeit im Land sehr hoch und viele Menschen zieht es in der Hoffnung auf bessere Chancen in die Großstadt Dar es Salaam. Der Großteil der Bevölkerung lebt nach wie vor auf dem Land und betreibt Subsistenzwirtschaft zur Selbstversorgung. Allerdings hat das Land zunehmend mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen, insbesondere in der Halbwüste im Zentrum des Landes, was die Lebensbedingungen deutlich erschwert.


Die Wirtschaft stabilisiert sich zunehmend und verzeichnet ein jährliches Wachstum. Ein wichtiger Sektor ist der Tourismus in den berühmten Nationalparks im Norden sowie auf Sansibar. Darüber hinaus verfügt das Land über Gold- und Nickelerzvorkommen sowie Erdgasvorkommen im Indischen Ozean. Diese Rohstoffe dienen ebenso wie Tabak oder Cashewnüsse hauptsächlich dem Export, während andere Cash Crops wie Kaffee oder Baumwolle zugunsten der inländischen Nahrungsmittelversorgung an Bedeutung verlieren.

 

Dennoch ist die Arbeitslosigkeit im Land sehr hoch und viele Menschen zieht es in der Hoffnung auf bessere Chancen in die Großstadt Dar es Salaam. Der Großteil der Bevölkerung lebt nach wie vor auf dem Land und betreibt Subsistenzwirtschaft zur Selbstversorgung. Allerdings hat das Land zunehmend mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen, insbesondere in der Halbwüste im Zentrum des Landes, was die Lebensbedingungen deutlich erschwert.


Die Wirtschaft stabilisiert sich zunehmend und verzeichnet ein jährliches Wachstum. Ein wichtiger Sektor ist der Tourismus in den berühmten Nationalparks im Norden sowie auf Sansibar. Darüber hinaus verfügt das Land über Gold- und Nickelerzvorkommen sowie Erdgasvorkommen im Indischen Ozean. Diese Rohstoffe dienen ebenso wie Tabak oder Cashewnüsse hauptsächlich dem Export, während andere Cash Crops wie Kaffee oder Baumwolle zugunsten der inländischen Nahrungsmitte-lversorgung an Bedeutung verlieren.

 

Dennoch ist die Arbeitslosigkeit im Land sehr hoch und viele Menschen zieht es in der Hoffnung auf bessere Chancen in die Großstadt Dar es Salaam. Der Großteil der Bevölkerung lebt nach wie vor auf dem Land und betreibt Subsistenzwirtschaft zur Selbstversorgung. Allerdings hat das Land zunehmend mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen, insbesondere in der Halbwüste im Zentrum des Landes, was die Lebensbedingungen deutlich erschwert.

Direct Relief

Direct Relief

Direct Relief

Seit 2020 setzt sich die tansanische Organisation ‚Direct Relief‘ für die Rechte und Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen und Frauen ein. Mittlerweile acht Mitarbeiter, davon drei in Vollzeit, arbeiten für Direct Relief in der Region Dodoma im Zentrum des Landes. Sie führen z.B. Baumpflanz-Projekte mit Schulen durch, veranstalten Nähkurse mit Frauen und Mädchen und klären Frauen über ihre Rechte beim Landbesitz auf.


In 2025 begann die Kooperation mit KETAAKETI und eine erste Gruppe von Frauen im Distrikt Mpwapwa erhielt eine zinsfreie Startfinanzierung durch KETAAKETI. Omar Msonga und sein Team wählten dafür zehn Witwen aus, da diese in Tansania oft vor besonderen Herausforderungen stehen. Einem Drittel aller Witwen wird ihr Land von der Familie des verstorbenen Mannes weggenommen, was für viele die einzige Grundlage der Ernährung und des Einkommens dargestellt hatte. Hinzu kommt, dass sie bei keiner Institution einen Kredit bekommen, um sich eine alternative Einkommensmöglichkeit aufzubauen. Zwar gibt es ein Programm der Distriktverwaltung, Frauen, junge Menschen und Menschen mit Behinderung durch Kredite zu unterstützen. Doch der Vergabeprozess ist nicht neutral, sodass man meist nur mit persönlichen Beziehungen zu den Beamten an die Kredite herankommt.


Die Frauen der Pilotgruppe werden neben der Startfinanzierung auch durch Trainings in Unternehmertum und durch ein Mentorenprogramm unterstützt, bei dem jede Frau von jemandem begleitet wird, der schon mehr Erfahrung im Aufbau eines eigenen Geschäfts hat. Einigen der Frauen wurde z.B. durch die zinsfreie Finanzierung ermöglicht, eine Nähmaschine zu kaufen und sich als Schneiderin selbständig zu machen, andere konnten beginnen Hühner zu halten.

Omar Msonga, NGO-Leiter Direct Relief

„Trotz ihres Potenzials haben Witwen im Bezirk Mpwapwa aufgrund begrenzter Beschäftigungsmöglichkeiten und ihrer Abhängigkeit von der Subsistenzlandwirtschaft oft mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Vielen fehlt der Zugang zu formellen Finanzinstituten, was es ihnen erschwert, Kapital für unternehmerische Vorhaben zu beschaffen. Dieses Projekt

zielt daher darauf ab, diese Herausforderungen anzugehen, indem es leicht zugängliche, zinslose Startfinanzierungen bereitstellt, die es Witwen ermöglichen, kleine Unternehmen zu gründen.“

Seit 2020 setzt sich die tansanische Organisation ‚Direct Relief‘ für die Rechte und Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen und Frauen ein. Mittlerweile acht Mitarbeiter, davon drei in Vollzeit, arbeiten für Direct Relief in der Region Dodoma im Zentrum des Landes. Sie führen z.B. Baumpflanz-Projekte mit Schulen durch, veranstalten Nähkurse mit Frauen und Mädchen und klären Frauen über ihre Rechte beim Landbesitz auf.


In 2025 begann die Kooperation mit KETAAKETI und eine erste Gruppe von Frauen im Distrikt Mpwapwa erhielt eine zinsfreie Startfinanzierung durch KETAAKETI. Omar Msonga und sein Team wählten dafür zehn Witwen aus, da diese in Tansania oft vor besonderen Herausforderungen stehen. Einem Drittel aller Witwen wird ihr Land von der Familie des verstorbenen Mannes weggenommen, was für viele die einzige Grundlage der Ernährung und des Einkommens dargestellt hatte. Hinzu kommt, dass sie bei keiner Institution einen Kredit bekommen, um sich eine alternative Einkommensmöglichkeit aufzubauen. Zwar gibt es ein Programm der Distriktverwaltung, Frauen, junge Menschen und Menschen mit Behinderung durch Kredite zu unterstützen. Doch der Vergabeprozess ist nicht neutral, sodass man meist nur mit persönlichen Beziehungen zu den Beamten an die Kredite herankommt.


Die Frauen der Pilotgruppe werden neben der Startfinanzierung auch durch Trainings in Unternehmertum und durch ein Mentorenprogramm unterstützt, bei dem jede Frau von jemandem begleitet wird, der schon mehr Erfahrung im Aufbau eines eigenen Geschäfts hat. Einigen der Frauen wurde z.B. durch die zinsfreie Finanzierung ermöglicht, eine Nähmaschine zu kaufen und sich als Schneiderin selbständig zu machen, andere konnten beginnen Hühner zu halten.

Omar Msonga, NGO-Leiter Direct Relief

„Trotz ihres Potenzials haben Witwen im Bezirk Mpwapwa aufgrund begrenzter Beschäftigungsmöglichkeiten und ihrer Abhängigkeit von der Subsistenzlandwirtschaft oft mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Vielen fehlt der Zugang zu formellen Finanzinstituten, was es ihnen erschwert, Kapital für unternehmerische Vorhaben zu beschaffen. Dieses Projekt

zielt daher darauf ab, diese Herausforderungen anzugehen, indem es leicht zugängliche, zinslose Startfinanzierungen bereitstellt, die es Witwen ermöglichen, kleine Unternehmen zu gründen.“

Seit 2020 setzt sich die tansanische Organisation ‚Direct Relief‘ für die Rechte und Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen und Frauen ein. Mittlerweile acht Mitarbeiter, davon drei in Vollzeit, arbeiten für Direct Relief in der Region Dodoma im Zentrum des Landes. Sie führen z.B. Baumpflanz-Projekte mit Schulen durch, veranstalten Nähkurse mit Frauen und Mädchen und klären Frauen über ihre Rechte beim Landbesitz auf.


In 2025 begann die Kooperation mit KETAAKETI und eine erste Gruppe von Frauen im Distrikt Mpwapwa erhielt eine zinsfreie Startfinanzierung durch KETAAKETI. Omar Msonga und sein Team wählten dafür zehn Witwen aus, da diese in Tansania oft vor besonderen Herausforderungen stehen. Einem Drittel aller Witwen wird ihr Land von der Familie des verstorbenen Mannes weggenommen, was für viele die einzige Grundlage der Ernährung und des Einkommens dargestellt hatte. Hinzu kommt, dass sie bei keiner Institution einen Kredit bekommen, um sich eine alternative Einkommensmöglichkeit aufzubauen. Zwar gibt es ein Programm der Distriktverwaltung, Frauen, junge Menschen und Menschen mit Behinderung durch Kredite zu unterstützen. Doch der Vergabeprozess ist nicht neutral, sodass man meist nur mit persönlichen Beziehungen zu den Beamten an die Kredite herankommt.


Die Frauen der Pilotgruppe werden neben der Startfinanzierung auch durch Trainings in Unternehmertum und durch ein Mentorenprogramm unterstützt, bei dem jede Frau von jemandem begleitet wird, der schon mehr Erfahrung im Aufbau eines eigenen Geschäfts hat. Einigen der Frauen wurde z.B. durch die zinsfreie Finanzierung ermöglicht, eine Nähmaschine zu kaufen und sich als Schneiderin selbständig zu machen, andere konnten beginnen Hühner zu halten.

Omar Msonga, NGO-Leiter Direct Relief

„Trotz ihres Potenzials haben Witwen im Bezirk Mpwapwa aufgrund begrenzter Beschäftigungsmöglichkeiten und ihrer Abhängigkeit von der Subsistenzlandwirtschaft oft mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Vielen fehlt der Zugang zu formellen Finanzinstituten, was es ihnen erschwert, Kapital für unternehmerische Vorhaben zu beschaffen. Dieses Projekt

zielt daher darauf ab, diese Herausforderungen anzugehen, indem es leicht zugängliche, zinslose Startfinanzierungen bereitstellt, die es Witwen ermöglichen, kleine Unternehmen zu gründen.“

Startfinanzierungen in Tansania

Startfinanzierungen in Tansania

Startfinanzierungen in Tansania

Hühnerzucht als Einkommensquelle

Die Frauen lernen schneidern und können sich daraus ihr Einkommen generieren.

Die erste Frauengruppe erhält eine zinsfreie Startfinanzierung.

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Tansania

Die erste Frauengruppe erhält eine zinsfreie Startfinanzierung.

Die Frauen lernen schneidern und können sich daraus ihr Einkommen generieren.

Hühnerzucht als Einkommensquelle

Die erste Frauengruppe erhält eine zinsfreie Startfinanzierung.

Hühnerzucht als Einkommensquelle

Die Frauen lernen schneidern und können sich daraus ihr Einkommen generieren.