KETAAKETI Gesellschaft zur Unterstützung der Grund-Schul-Bildung ärmster Kinder und deren Eltern in Nepal und weltweit e.V.
KETAAKETIGesellschaft zur Unterstützung der Grund-Schul-Bildung ärmster Kinder und deren Eltern in Nepal und weltweit e.V.

Dürfen wir Sie ca. 3 mal im Jahr mit aktuellen Informationen aus unseren  Projekten unserer Partnerorganisation SPOWC in Nepal und der Arbeit der aktiven Mitglieder von KETAAKETI in Deutschland informieren? Melden Sie sich gerne bei info@ketaaketi.de für unseren Newsletter an, den wir Ihnen dann per E-Mail zusenden. Herzlichen Dank für Ihr Interesse!

Aktuelles

CDS Nepal - Ein zweiter Partner für KETAAKETI


Dezember 2018:

Im Westen Nepals liegt die Stadt Pokhara, in der Nähe des Annapurna Bergmassivs. Die Region ist touristisch sehr gut er-schlossen und dennoch gibt es viele arme Familien, die in den Slums der Stadt oder in kleinen Bergdörfern leben. Seit dem Herbst diesen Jahres gibt es dort eine durch KETAAKETI initiierte, neu gegründete gemeinnützige Organisation, die Schulkinder der ärmsten Familien in diesem Teil Nepals unterstützen wird. Sie wird geleitet von Khem Adhikari (siehe Foto).


Fünf Projekte an sehr kleinen staatlichen Schulen (meist nur ca. 25 Schüler) sind geplant und werden in Kürze gestartet. Die meisten Kinder besuchen in der Region Pokhara private Schulen; wer sich den finanziellen Aufwand nicht leisten kann, dem bleibt die staatliche Schule. Diese sind sehr schlecht ausgestattet, was Lehrer und Schulmaterial angeht. Hier plant CDS Nepal die Unterstützung durch Schuluniformen, Schulmaterial für die Kinder und Mikrofinanzierungen für die Schülerfamilien, die kaum Einkommen haben, um den weiteren Schulbesuch zu stabilisieren. Wir freuen uns über diesen neuen Partner und auf die zukünftige Zusammenarbeit!

Nachfolgend ein Auszug aus einem Schreiben, das Khem Adhikari uns geschickt hat (ins Deutsche übersetzt):
„Child Development Society Nepal“ (CDS NEPAL) ist eine gemeinnützige … neu gegründete Organisation mit dem Ziel, die schulischen und anderen Aspekte armer Kinder Nepals anzu-heben … und den wirtschaftlichen Status armer Frauen voranzubringen, was der Entwicklung der Kinder zugutekommt. In Nepal ist der Zustand der armen Kinder derzeit erbärmlich …. CDS NEPAL versucht sein Bestes, um ihren Zustand zu verbessern und sie zu einer selbstständigen und produktiven Kraft für ihr Land zu machen. Ich bin Khem Raj Adhikari und der Vorsitzende der CDS Nepal. Ich bin Lehrer und arbeite seit 30 Jahren im Bildungsbereich. Ich hatte immer wieder über den Zustand armer Kinder nachgedacht … . Glücklicherweise traf ich 2007 eine warmherzige, soziale Frau aus Deutschland namens Anneli-Sofia Räcker, die sich auch dafür interessierte, die Kinder Nepals zu unterstützen und ihren Zustand zu verbessern. Also … beschlossen wir, verschiedene Programme wie Bildung für arme Kinder, Mikrofinanzierung usw. durchzugehen… Zu Beginn unterstützte Anneli 60 Kinder in Naudanda und auch die Mikrofinanzierung von Müttern. Anneli nimmt den Zustand der armen Kinder Nepals wirklich sehr ernst; sie ist immer bestrebt, sie zu unterstützen und ihren Zustand zu verbessern. Nun motivierte uns Anneli, unter meiner Führung die neue NGO zu gründen. Diese hat 7 Mitglieder, alle sind soziale und gebildete Persönlichkeiten. Ich hoffe, dass ich und mein Team unsere Ziele voll erreichen werden. Alle Vorstandsmitglieder haben sich verpflichtet, unsere Organisation durch die Unterstützung von KETAAKETI Deutschland effektiv zum Wohle armer Kinder und Mütter weiterzuentwickeln“. (Khem Adhikari, Vorsitzender CDS Nepal, Dezember 2018)

 

"Mit Kunst ärmsten Menschen mehr Licht und Klänge

in ihre Zukunft bringen"

 

Unter diesem Motto fand am 10. November 2018 eine wunderbare Veranstaltung aus Konzert und Ausstellung in der Kirche Unser Lieben Frauen in Bremen zu Gunsten von KETAAKETI statt. Vier international bekannte Künstlerinnen und Künstler begeisterten das Publikum mit Werken berühmter deutscher Komponisten - immer vor der Kulisse der beeindruckenden Bilder der Kunstausstellung. Die Schirmherrin Prof. Dr. Keil sprach eindrückliche Worte, ebenso wie die Initiatorin und 1. Vorsitzende KETAAKETIs Anneli-Sofia Räcker, die die Herzen des Publikums berührten. Herr von Borries führte stimmungsvoll durch den Abend und vermittelte viel Wissenswertes über Kunst und Künstler. Unser herzlichster Dank gilt allen Beteiligten auf und hinter der Bühne und den zahlreichen Gästen für diesen besonderen Abend!

Zitate unserer Gäste:

 

"Von Herzen DANKE nochmal für den wunderbaren Abend...! So viel Begabung (gepaart mit Fleiß natürlich) in harmonischem Miteinander und für eine gute Sache einstehend."

 

"Die Schönheit der Bilder, der Musik, der lieben engagierten Menschen. Danke für die Sinfonie durch Peter Barthold Schnibbes und Otto Quirins Gemälde, die die Musik eingerahmt haben, die Töne haben die Bilder gesteichelt, wundervoll, finde noch keine Worte, danke für die Gedanken der Initiatoren... Der Klang der Töne... ich habe die Zeit nicht gespürt.

Ich habe klassische Musik, live, so atemberaubend im Klang noch nicht gehört, ich habe meine Augen geschlossen, die Töne gefühlt und die Bilder im Hintergrund, sie waren der Rahmen, habe die Töne klingen, tanzen, schweben gesehen, im Raum der Staffeleien, unbeschreiblich, auch für mein Auge..."

 

"... das Konzert war so grandios und hervorragend. Nadja Dimitrov und Joanna Kamenarska haben diese wunderschönen Stücke in einer Perfektion vorgetragen, wie sie nicht zu überbieten ist. Mein Herz wurde mitgerissen und meine Seele war ergriffen von diesem Wohlklang."

Katja von der Heide

 

"Ich möchte Danke sagen, für einen wunderbaren Abend, der in der Fülle der Programmpunkte - rund um die Benefizveranstaltung für KETAAKETI - den Gästen so viel gab, und dabei auf beeindruckende Weise unterstrich, wie überaus reich wir miteinander sein können, wenn jeder bereit ist, von dem etwas zu geben, was er kann und hat.

Dazu gehören der von Anneli Räcker entworfene, so eindrücklich vermittelte, gelebte Ansatz einer Weltfamilie, die beeindruckende, gesellschaftskritische Rede von Frau Prof. Dr. Keil, als auch die ganz besonders berührendend und bewegend gespielte Musik von Joanna Kamenarska und Nadja Dimitrov. Möge diese große Wirkung sich immer weiter verbreiten!"

 

"Ich stand wohl eine, vielleicht zwei Minuten ganz für mich inmitten der Bilder, vor dem Konzert, das war wundervoll. Genau das liebe ich, solch einen Moment ... so wunderschöne Bilder, ich hatte das Gefühl sie sprechen miteinander ... sie blicken mich an. Das gegenüber Platzieren der Bilder fand ich großartig ... ich stehe dazwischen ... konnte von einer Seite zur anderen sehen ... und habe ihnen zugehört ... den Farben ... den Augen und die Kühle und Höhe des Raumes haben alles so klar sein lassen ... eine Einheit im Empfinden ... habe das leise Gesäusel der Besucher gehört und war dankbar für diesen Moment gefühlt allein zu sein ... und fand es genau richtig, als sich ein Besucher an mir vorbei schob ... eine Freude in mir, über die Menschen, die vielleicht ähnlich wie ich empfinden. Sie lächeln zu sehen. Das inmitten der Bilder habe ich in mir gehabt, beim Hören ... und es gab nur die Bilder, den Raum und die so klaren, reinen, liebevoll gespielten Töne der Geige und des Klaviers ... und es war alles sehr herzlich, allein beim Bestellen der Karten, beim Abholen auch so freundliche Menschen ... den Stand mit Infos und Bildern ... alles sooooo herzlich. Ich fand die Idee, die Reden in / zwischen die Musik zu legen sehr sehr gut. Die Reden waren so warm und begeisternd ... dann die Musik. Es ergänzte sich im Sinn der Benefizveranstaltung. Sie war in Gedanken und im Hören dabei."

 

"... abgeschlagen bin ich angekommen und war zunächst nicht eingestimmt ... Dies hat sich doch recht schnell geändert, nachdem ich in die ganz Atmosphäre eintauchen konnte ... . Plötzlich verspürte ich, wie sich doch langsam zu einer Einheit fügte. Dann der Beginn des Konzertes. Schon die ersten Takte ließen erahnen, welche hochkarätigen Musikkünstler auftreten. Die beiden ersten Stücke, das Scherzo in c-moll von Brahms und die Romanze in op2 Nr. 1 von Joseph Joachim wirkten etwas kühl, so wie die Temperatur in der Kirche. Dann nach dem `warmspielen`die schwedischen Tänze von Max Bruch brachten die Gäste in Fahrt ob in Gedanken oder mit den Händen oder Füßen ...

Dann Beethovens 8. Sonate in G-Dur. Einfach nur toll. Die beiden Musikerinnnen im Einklang verschmolzen mit den Noten und deren Komponisten. Einfühlsam interpretiert den Charakter von Beethoven, sanft, geschmeidig, energisch und launisch zugleich.

Das Allegro aus dem Violinkonzert Nr. 1 von Max Bruch der krönende Abschluß. Wer da nicht zum Applaus aufstehen konnte ist wohl eingeschlafen!

Sehr schön die Zugabe mit der Violinromanze von Beethoven. Nochmals sich fallen lassen und die Meisterinnen am Klavier und Violine genießen. Ein gelungenes Konzert welches das Grundthema von KETAAKETI spiegelte."

 

Musikalisches Menü in Varel

 

Ein Bankett zugunsten von KETAAKETI gab es in der Scheune in Varel. Organisiert durch die dortige Regionalgruppe fand am 26.10.2018 ein musikalisches Menü statt. Im Preis der Tickets enthalten waren ein dreigängiges Menü und eine Spende für KETAAKETI. Dazu gab es Livemusik der afroamerikanischen Opernsängerin Richetta Manager, die zugunsten von KETAAKETI auf ein Honorar verzichtete.
Richetta Manager, die bereits Auftritte in der Grand Opera in Houston und der Royal Albert Hall in London hatte und viele Jahre am Musiktheater Gelsenkirchen engagiert war, begeisterte in der gut besuchten Gaststätte mit ihrem neuen Programm „From Jazz to Soul“. Sie präsentierte Musik, mit der sie aufgewachsen ist, aber auch viele bekannte Lieder wie „Halleluja“ oder „You are the sunshine of my life“. Begleitet wurde sie von Mirko Birkner am Piano und Gesang und Robert Leganthe an der Gitarre. Das Publikum sang die Lieder spontan mit und tanzte.

Eine Dokumentation unserer ersten 10 Arbeitsjahre

Dieses 90-seitige Magazins macht auf beeindruckende und lebendige Weise deutlich, wie es möglich ist, Selbstbestimmung und hohe Eigenleistung der Menschen in den ärmsten Ländern mit einem neuen Modell partnerschaftlicher Entwicklungszusammenarbeit zu motivieren und nachhaltig erfolgreich zu stabilisieren.

Nach zehn Jahren intensiver Kooperation zweier nichtstaatlicher Organisationen, KETAAKETI e.V. Deutschland und SPOWC Nepal, zur Förderung der Bildung ärmster Kinder in Verbindung mit einem Existenz-Anschub ihrer Familien per Mikrofinanzierung auf der Grundlage eines neuen Denkmodells „Welt-Familie“ − Arm und Reich auf Augenhöhe −, werden in ständig wachsender Anzahl Projekte in Nepal realisiert: von 1 in 2007 auf 32 in 2017, von 20 Kindern in 2007 auf über 10.000 Kinder in 2017 (Schul-Unterstützung) und mehr als 2.500 weitere Mikrofinanzierungs-geförderte Familienmitglieder. Parallel dazu entwickelt sich ein sich ständig erweiterndes Unterstützungs-Netzwerk in Deutschland.

„Weg vom Geber-Denken“, hin zu selbstverständlichem Teilen als PARTNER WELTWEIT wird dieses Kultur-, Bildung- und nationale Identität unterstützende Modell seit Beginn 2017 weltweit ausgedehnt, zur Zeit nach Sierra Leone, wiederum in Kooperation mit dort neu initiierten landeseigenen NGOs.

Natürlich gehen, entsprechend unserem Denkmodell, 100 Prozent aller Spenden an die Partnerprojekte im jeweiligen Entwicklungsland. (Das hierdurch gewonnene Vertrauen der Spender zeigte sich zum Beispiel in der Spendenwelle im Erdbebenjahr 2015.)

Im Hinblick auf die sich immer stärker zeigende internationale Migrationsproblematik versteht sich KETAAKETI von Anfang an als nachhaltig wirksames Präventionsmodell, das Bildung und Chancen auf eine selbstbestimmte Existenz als unterstützend für ein Bewusstsein des eigenen Wertes − besonders der Ärmsten − und eine lebenswerte Heimat bieten möchte, immer unter Betonung der Autonomie des jeweiligen Entwicklungslandes.


Anneli-Sofia Räcker (Hrsg.)

Wir senden Ihnen sehr gerne das KETAAKETI Magazin zu!

Bitte teilen Sie uns Ihre Adresse unter info@ketaaketi.de mit. Wir erbitten für ein Exemplar des Magazins eine Spende in Höhe von 10 €. (Überweisung auf KETAAKETI Spendenkonto mit Verwendungszweck `Magazin`.) Die Versandkosten werden hiervon bezahlt, die übrige Spendensumme fließt - ganz nach unserem 100 %-Prinzip - in die Projekte in Nepal und Sierra Leone.

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Spendenkonto

Oldenburgische
Landesbank
IBAN:

DE46 2802 0050 9606 7277 00

BIC/SWIFT:
OL BODEH 2XXX

 

Verwendungszweck:

`Nepal` oder

`Sierra Leone` oder

`Nepal und Sierra Leone`

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