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Sierra Leone Reise 2026

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Überleben trotz größter Härten des Alltags

Überleben trotz größter Härten des Alltags

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Würde und Kompetenz der wirtschaftlich ärmsten Menschen anzuerkennen und wertzuschätzen, sind die Kerngedanken KETAAKETIs. Anneli-Sofia Räcker, Urheberin des KETAAKETI Modells, reiste gemeinsam mit Ralf Kokemüller als Foto- und Videograf, in das westafrikanische Land, um dort mehr über die Kompetenzen und das Leben der Menschen zu lernen, die in den besuchten Dörfern täglich um ihr Überleben und das ihrer Kinder kämpfen müssen - und dies in einem Film umzusetzen.

Würde und Kompetenz der wirtschaftlich ärmsten Menschen anzuerkennen und wertzuschätzen, sind die Kerngedanken KETAAKETIs. Anneli-Sofia Räcker, Urheberin des KETAAKETI Modells, reiste gemeinsam mit Ralf Kokemüller als Foto- und Videograf, in das westafrikanische Land, um dort mehr über die Kompetenzen und das Leben der Menschen zu lernen, die in den besuchten Dörfern täglich um ihr Überleben und das ihrer Kinder kämpfen müssen - und dies in einem Film umzusetzen.

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Würde und Kompetenz der wirtschaftlich ärmsten Menschen anzuerkennen und wertzuschätzen, sind die Kerngedanken KETAAKETIs. Anneli-Sofia Räcker, Urheberin des KETAAKETI Modells, reiste gemeinsam mit Ralf Kokemüller als Foto- und Videograf, in das westafrikanische Land, um dort mehr über die Kompetenzen und das Leben der Menschen zu lernen, die in den besuchten Dörfern täglich um ihr Überleben und das ihrer Kinder kämpfen müssen - und dies in einem Film umzusetzen.

Ziele der Sierra Leone Reise

Ziele der Sierra Leone Reise

Wie schaffen es Frauen, die sich in einer absoluten finanziellen und geografischen Trostlosigkeit befinden, zu überleben? Und wie gelingt, es die Kinder zu versorgen? 


Anneli-Sofia Räcker, Initiatorin von KETAAKETI und Ralf Kokemüller, Foto- und Videograf, reisen im Frühjahr 2026 für 10 Tage nach Sierra Leone.


Sie haben sich zum Ziel gesetzt, mehr zu lernen über die Resilienzfaktoren, die dazu beitragen, Überlebenskompetenz und Energie zu entwickeln, die es zum Überleben braucht, und diese aufrechtzuerhalten. Dazu gehören individuelle und soziale Faktoren, aber auch kulturelle und spirituell / religiöse Werte.   


Was zunächst sehr abstrakt klingen mag, wurde anhand von zahlreichen Gesprächen, zum einem mit den Expert:innen des Landes, den NGO-Leitern und ihrem Team, und zum anderen mit dutzenden Frauen in verschiedenen Dörfern in ausführlichen Interviews angesprochen. 

Wie schaffen es Frauen, die sich in einer absoluten finanziellen und geografischen Trostlosigkeit befinden, zu überleben? Und wie gelingt, es die Kinder zu versorgen? 


Anneli-Sofia Räcker, Initiatorin von KETAAKETI und Ralf Kokemüller, Foto- und Videograf, reisen im Frühjahr 2026 für 10 Tage nach Sierra Leone.


Sie haben sich zum Ziel gesetzt, mehr zu lernen über die Resilienzfaktoren, die dazu beitragen, Überlebenskompetenz und Energie zu entwickeln, die es zum Überleben braucht, und diese aufrechtzuerhalten. Dazu gehören individuelle und soziale Faktoren, aber auch kulturelle und spirituell / religiöse Werte.   


Was zunächst sehr abstrakt klingen mag, wurde anhand von zahlreichen Gesprächen, zum einem mit den Expert:innen des Landes, den NGO-Leitern und ihrem Team, und zum anderen mit dutzenden Frauen in verschiedenen Dörfern in ausführlichen Interviews angesprochen. 

Wie schaffen es Frauen, die sich in einer absoluten finanziellen und geografischen Trostlosigkeit befinden, zu überleben? Und wie gelingt, es die Kinder zu versorgen? 


Anneli-Sofia Räcker, Initiatorin von KETAAKETI und Ralf Kokemüller, Foto- und Videograf, reisen im Frühjahr 2026 für 10 Tage nach Sierra Leone.


Sie haben sich zum Ziel gesetzt, mehr zu lernen über die Resilienzfaktoren, die dazu beitragen, Überlebenskompetenz und Energie zu entwickeln, die es zum Überleben braucht, und diese aufrechtzuerhalten. Dazu gehören individuelle und soziale Faktoren, aber auch kulturelle und spirituell / religiöse Werte.   


Was zunächst sehr abstrakt klingen mag, wurde anhand von zahlreichen Gesprächen, zum einem mit den Expert:innen des Landes, den NGO-Leitern und ihrem Team, und zum anderen mit dutzenden Frauen in verschiedenen Dörfern in ausführlichen Interviews angesprochen. 

Sierra Leone

Das westafrikanische Land hat große Herausforderungen zu bewältigen. Hohe Ernährungsunsicherheit, schwache staatliche Institutionen, mangelhafte Infrastruktur, hohe Arbeitslosigkeit, schlechter Zugang zu Bildung und Ressourcen sowie Defizite in der Regierungsführung bremsen die Entwicklung. Das Gesundheitssystem ist stark unterfinanziert und leidet unter Personalmangel sowie unzureichender Ausstattung. Sierra Leone liegt im UNDP Human Development Index (HDI) auf einem der letzten Plätze.


Die Folgen des Bürgerkriegs (1991–2002) prägen das Land bis heute. Der Bürgerkrieg zählte zu den brutalsten Konflikten Afrikas: Zehntausende wurden getötet oder verletzt, Kinder als Kämpfer rekrutiert, viele Frauen erlitten sexualisierte Gewalt. Ein Großteil der Bevölkerung war zeitweise auf der Flucht,  große Teile der Infrastruktur wurden zerstört. Mehr als zwei Jahrzehnte nach Kriegsende sind die friedenssichernden Strukturen noch fragil.


Trotzdem gilt Sierra Leone als Beispiel für eine international unterstützte Konfliktbewältigung und den Wiederaufbau staatlicher Strukturen. Dennoch bleiben extreme Armut, soziale Not und wiederkehrende Hungerkrisen ernsthafte Risiken für Stabilität und Frieden. 


Weitere Rückschläge folgten mit der Ebola-Epidemie 2014/15 und der Corona-Pandemie ab 2020, die Wirtschaft und Gesellschaft zusätzlich belasteten. Auch globale Krisen verschärfen die Armutslage. 

Sierra Leone

Sierra Leone gehört zu den ärmsten Staaten Westafrikas und zählt weltweit zu den am wenigsten entwickelten Ländern. Hohe Ernährungsunsicherheit, schwache Institutionen, mangelhafte InfrastrukturDas westafrikanische Land hat große Herausforderungen zu bewältigen. Hohe Ernährungsunsicherheit, schwache staatliche Institutionen, mangelhafte Infrastruktur, hohe Arbeitslosigkeit, schlechter Zugang zu Bildung und Ressourcen sowie Defizite in der Regierungsführung bremsen die Entwicklung. Das Gesundheitssystem ist stark unterfinanziert und leidet unter Personalmangel sowie unzureichender Ausstattung. Sierra Leone liegt im UNDP Human Development Index (HDI) auf einem der letzten Plätze.


Die Folgen des Bürgerkriegs (1991–2002) prägen das Land bis heute. Der Bürgerkrieg zählte zu den brutalsten Konflikten Afrikas: Zehntausende wurden getötet oder verletzt, Kinder als Kämpfer rekrutiert, viele Frauen erlitten sexualisierte Gewalt. Ein Großteil der Bevölkerung war zeitweise auf der Flucht, große Teile der Infrastruktur wurden zerstört. Mehr als zwei Jahrzehnte nach Kriegsende sind die friedenssichernden Strukturen noch fragil.


Trotzdem gilt Sierra Leone als Beispiel für eine international unterstützte Konfliktbewältigung und den Wiederaufbau staatlicher Strukturen. Dennoch bleiben extreme Armut, soziale Not und wiederkehrende Hungerkrisen ernsthafte Risiken für Stabilität und Frieden. 


Weitere Rückschläge folgten mit der Ebola-Epidemie 2014/15 und der Corona-Pandemie ab 2020, die Wirtschaft und Gesellschaft zusätzlich belasteten. Auch globale Krisen verschärfen die Armutslage. 


Sierra Leone

Das westafrikanische Land hat große Herausforderungen zu bewältigen. Hohe Ernährungsunsicherheit, schwache staatliche Institutionen, mangelhafte Infrastruktur, hohe Arbeitslosigkeit, schlechter Zugang zu Bildung und Ressourcen sowie Defizite in der Regierungsführung bremsen die Entwicklung. Das Gesundheitssystem ist stark unterfinanziert und leidet unter Personalmangel sowie unzureichender Ausstattung. Sierra Leone liegt im UNDP Human Development Index (HDI) auf einem der letzten Plätze.


Die Folgen des Bürgerkriegs (1991–2002) prägen das Land bis heute. Der Bürgerkrieg zählte zu den brutalsten Konflikten Afrikas: Zehntausende wurden getötet oder verletzt, Kinder als Kämpfer rekrutiert, viele Frauen erlitten sexualisierte Gewalt. Ein Großteil der Bevölkerung war zeitweise auf der Flucht, große Teile der Infrastruktur wurden zerstört. Mehr als zwei Jahrzehnte nach Kriegsende sind die friedenssichernden Strukturen noch fragil.


Trotzdem gilt Sierra Leone als Beispiel für eine international unterstützte Konfliktbewältigung und den Wiederaufbau staatlicher Strukturen. Dennoch bleiben extreme Armut, soziale Not und wiederkehrende Hungerkrisen ernsthafte Risiken für Stabilität und Frieden. 


Weitere Rückschläge folgten mit der Ebola-Epidemie 2014/15 und der Corona-Pandemie ab 2020, die Wirtschaft und Gesellschaft zusätzlich belasteten. Auch globale Krisen verschärfen die Armutslage. 

In dem westafrikanischen Land arbeiten zwei NGOs (Mindokatie Salone und SEN), mit denen KETAAKETI schon viele Jahre vertrauensvoll und partnerschaftlich zusammenarbeitet. Hier gibt es sehr viel Erfahrung mit der Kooperation und dem Umsetzen des KETAAKETI Modells.

Für Anneli und Ralf war dies insofern wichtig, als dass sie davon ausgehen konnten, dass aufgrund der langjährigen Beziehung und Annelis vorheriger Reisen im Land, ihnen von den NGO-Leitern Dörfer gezeigt und Menschen vorgestellt werden, die es erlauben, wirklich die Fragen der Reise zu beantworten und auch filmisch zu zeigen. 

In dem westafrikanischen Land arbeiten zwei NGOs (Mindokatie Salone und SEN), mit denen KETAAKETI schon viele Jahre vertrauensvoll und partnerschaftlich zusammenarbeitet. Hier gibt es sehr viel Erfahrung mit der Kooperation und dem Umsetzen des KETAAKETI Modells.

Für Anneli und Ralf war dies insofern wichtig, als dass sie davon ausgehen konnten, dass ihnen aufgrund der langjährigen Beziehung und Annelis vorheriger Reisen im Land, von den NGO-Leitern Dörfer gezeigt und Menschen vorgestellt werden, die es erlauben, wirklich die Fragen der Reise zu beantworten und auch filmisch zu zeigen. 

Kadanso

Kadanso

Kadanso

Die Bergsiedlung Kadanso ist Heimat für etwa 10.000 Einwohner. Die Siedlungen sind schwer zugänglich und liegen weit von der nächsten Stadt entfernt, die nur über Pisten zu erreichen ist. Durch Staub in der Trockenzeit und Schlamm bei Regen geht es zu Fuß oder mit dem Motorrad in den nächsten Ort, falls dies überhaupt möglich ist. Yembehs NGO engagiert sich in Kandanso schon seit einigen Jahren. Er kennt die erdrückende Armut und die dunklen Stellen und kann Einblicke ermöglichen, wo sonst kaum jemand hinschaut. 


Denn darum geht es auf dieser Reise und dem Filmprojekt: Antworten finden auf die Frage, wie die Frauen es schaffen, unter den Umständen allergrößter Armut und Entbehrung überleben zu können. Wie sehen diese Bedingungen aus?

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Die Bergsiedlung Kadanso ist Heimat für etwa 10.000 Einwohner. Die Siedlungen sind schwer zugänglich und liegen weit von der nächsten Stadt entfernt, die nur über Pisten zu erreichen ist. Durch Staub in der Trockenzeit und Schlamm bei Regen geht es zu Fuß oder mit dem Motorrad in den nächsten Ort, falls dies überhaupt möglich ist. Yembehs NGO engagiert sich in Kandanso schon seit einigen Jahren. Er kennt die erdrückende Armut und die dunklen Stellen und kann Einblicke ermöglichen, wo sonst kaum jemand hinschaut. 


Denn darum geht es auf dieser Reise und dem Filmprojekt: Antworten finden auf die Frage, wie die Frauen es schaffen, unter den Umständen allergrößter Armut und Entbehrung überleben zu können. Wie sehen diese Bedingungen aus?

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Die Bergsiedlung Kadanso ist Heimat für etwa 10.000 Einwohner. Die Siedlungen sind schwer zugänglich und liegen weit von der nächsten Stadt entfernt, die nur über Pisten zu erreichen ist. Durch Staub in der Trockenzeit und Schlamm bei Regen geht es zu Fuß oder mit dem Motorrad in den nächsten Ort, falls dies überhaupt möglich ist.

Yembehs NGO engagiert sich in Kandanso schon seit einigen Jahren. Er kennt die erdrückende Armut und die dunklen Stellen und kann Einblicke ermöglichen, wo sonst kaum jemand hinschaut. 


Denn darum geht es auf dieser Reise und dem Filmprojekt: Antworten finden auf die Frage, wie die Frauen es schaffen, unter den Umständen allergrößter Armut und Entbehrung überleben zu können. Wie sehen diese Bedingungen aus?

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Was bedeutet es, wenn es nur eine einzige Krankenschwester gibt, die für 10.000 Menschen zuständig ist und über kaum Ausstattung verfügt - ohne Anästhetika für Notoperationen oder Medikamente zur Wundversorgung und Verletzungen? Warum gehen Menschen zu sogenannten Medizin-Frauen, die Heilmittel herstellen? Warum gibt es hier Beschneidungen von Mädchen? 


Diese Fragen waren ständig präsent und verlangten auch den Reisenden viel ab: Eine Gemeinschaft, in der es keine hygienischen oder medizinischen Hilfen gibt, in der die Kinder vor Hunger nicht einschlafen können, kein ausreichendes Wasser vorhanden ist und Schwangere bis zum Tag der Geburt auf dem Feld unter schwersten Bedingungen arbeiten. Kaum jemand im Dorf hatte vor dem Engagement von Mindokatie Salone ein eigenes Einkommen. 


Bis vor einiger Zeit mussten die Menschen den Berg hinuntersteigen und ihr Wasser mühsam hinauftragen. Während der Regenzeit ein nahezu unmögliches Unterfangen, da die Hänge steil und rutschig sind. 

Seit Kurzem gibt es hier eine Pumpe und einen Wassertank, der die Menschen mit dem nötigsten Wasser versorgt – umgesetzt durch Yembehs NGO Mindokatie Salone. 

Was bedeutet es, wenn es nur eine einzige Krankenschwester gibt, die für 10.000 Menschen zuständig ist und über kaum Ausstattung verfügt - ohne Anästhetika für Notoperationen oder Medikamente zur Wundversorgung und Verletzungen? Warum gehen Menschen zu sogenannten Medizin-Frauen, die Heilmittel herstellen? Warum gibt es hier Beschneidungen von Mädchen? 


Diese Fragen waren ständig präsent und verlangten auch den Reisenden viel ab: Eine Gemeinschaft, in der es keine hygienischen oder medizinischen Hilfen gibt, in der die Kinder vor Hunger nicht einschlafen können, kein ausreichendes Wasser vorhanden ist und Schwangere bis zum Tag der Geburt auf dem Feld unter schwersten Bedingungen arbeiten.

Kaum jemand im Dorf hatte vor dem Engagement von Mindokatie Salone ein eigenes Einkommen. 


Bis vor einiger Zeit mussten die Menschen den Berg hinuntersteigen und ihr Wasser mühsam hinauftragen. Während der Regenzeit ein nahezu unmögliches Unterfangen, da die Hänge steil und rutschig sind. 

Seit Kurzem gibt es hier eine Pumpe und einen Wassertank, der die Menschen mit dem nötigsten Wasser versorgt – umgesetzt durch Yembehs NGO Mindokatie Salone. 

Was bedeutet es, wenn es nur eine einzige Krankenschwester gibt, die für 10.000 Menschen zuständig ist und über kaum Ausstattung verfügt - ohne Anästhetika für Notoperationen oder Medikamente zur Wundversorgung und Verletzungen? Warum gehen Menschen zu sogenannten Medizin-Frauen, die Heilmittel herstellen? Warum gibt es hier Beschneidungen von Mädchen? 


Diese Fragen waren ständig präsent und verlangten auch den Reisenden viel ab: Eine Gemeinschaft, in der es keine hygienischen oder medizinischen Hilfen gibt, in der die Kinder vor Hunger nicht einschlafen können, kein ausreichendes Wasser vorhanden ist und Schwangere bis zum Tag der Geburt auf dem Feld unter schwersten Bedingungen arbeiten. Kaum jemand im Dorf hatte vor dem Engagement von Mindokatie Salone ein eigenes Einkommen. 


Bis vor einiger Zeit mussten die Menschen den Berg hinuntersteigen und ihr Wasser mühsam hinauftragen. Während der Regenzeit ein nahezu unmögliches Unterfangen, da die Hänge steil und rutschig sind. 

Seit Kurzem gibt es hier eine Pumpe und einen Wassertank, der die Menschen mit dem nötigsten Wasser versorgt – umgesetzt durch Yembehs NGO Mindokatie Salone. 

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Die Interviews / Der Film

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Die Interviews / Der Film

Die Härten des Lebens auf respektvolle und wertschätzende Weise sichtbar machen – mit diesem Ziel, mit diesem Grundsatz, wurden die Gespräche geführt und Aufnahmen gemacht. Dies wurde seitens der Frauen und auch Männer mit großer Offenheit akzeptiert. 

Die Härten des Lebens auf respektvolle und wertschätzende Weise sichtbar machen – mit diesem Ziel, mit diesem Grundsatz, wurden die Gespräche geführt und Aufnahmen gemacht. Dies wurde seitens der Frauen und auch Männer mit großer Offenheit akzeptiert. 

Die Härten des Lebens auf respektvolle und wertschätzende Weise sichtbar machen – mit diesem Ziel, mit diesem Grundsatz, wurden die Gespräche geführt und Aufnahmen gemacht. Dies wurde seitens der Frauen und auch Männer mit großer Offenheit akzeptiert. 

“Ich habe die Menschen als sehr freundlich und aufgeschlossen empfunden. Bis auf wenige Ausnahmen, waren sie damit einverstanden, gefilmt oder fotografiert zu werden. Viele haben sich auf dafür bedankt, dass wir diesen Film über sie machen und damit auch unser großes Interesse an ihrem Leben verdeutlichen.”

Ralf Kokemüller 

Es gab verschiedene Formen von Interviews: Zum einen Gespräche mit den Experten und Experterinnen, also den NGO-Leitern, den Sozialarbeiter:innen, einer Hebamme und einer Schulleiterin. Diese Gespräche konnten auf Englisch und direkt mit Anneli als Fragende geführt werden.

Die zahlreichen Gespräche mit den Frauen selbst wurden von Anneli und Ralf, gemeinsam mit dem sierra-leonischen Team, sorgfältig vorbesprochen, dann aber komplett in die Hand von z.B. Fatmata (Sozialarbeiterin) oder Yembeh (NGO-Leiter) gelegt, die völlig autonom und frei die Gesprächsführung in der Landessprache übernommen haben. Nicht die Menschen aus Deutschland stellen hier die Fragen. Es sollte eine Situation entstehen, in der die Gesprächspartner:innen aus ihrer Kultur heraus ins Erzählen kommen.


Diese Herangehensweise hat allen Beteiligten gut gefallen. Anneli berichtet, dass kaum eine der Frauen schüchtern im Gespräch waren, sondern sehr aufgeschlossen gegenüber dem Team der NGO als Vertrauenspersonen. 


Dieses Vorgehen hatte allerdings eine komplizierte Übersetzungsarbeit zur Folge. Die Frauen sprachen Krio oder ihre Lokalsprache. Die Übersetzung ins Englische musste dann im Nachgang erfolgen, damit die Gespräche später im Film mit deutschsprachigen Untertiteln versehen werden können. 

“Für mich waren die Interviews mit den weiblichen Begünstigten des Startfinanzprogramms in Sierra Leone sehr inspirierend. Diese Interviews sprechen Bände über die Meinung der Menschen zu dem Programm und darüber, wie es dazu beigetragen hat, ihr Leben zum Besseren zu verändern. Das Videointerview ist ihr eigener Ausdruck und ihre Botschaft.”

Usman Conteh

“Ich habe die Menschen als sehr freundlich und aufgeschlossen empfunden. Bis auf wenige Ausnahmen, waren sie damit einverstanden, gefilmt oder fotografiert zu werden. Viele haben sich auf dafür bedankt, dass wir diesen Film über sie machen und damit auch unser großes Interesse an ihrem Leben verdeutlichen.”

Ralf Kokemüller 

Es gab verschiedene Formen von Interviews: Zum einen Gespräche mit den Experten und Experterinnen, also den NGO-Leitern, den Sozialarbeiter:innen, einer Hebamme und einer Schulleiterin. Diese Gespräche konnten auf Englisch und direkt mit Anneli als Fragende geführt werden.

Die zahlreichen Gespräche mit den Frauen selbst wurden von Anneli und Ralf, gemeinsam mit dem sierra-leonischen Team, sorgfältig vorbesprochen, dann aber komplett in die Hand von z.B. Fatmata (Sozialarbeiterin) oder Yembeh (NGO-Leiter) gelegt, die völlig autonom und frei die Gesprächsführung in der Landessprache übernommen haben. Nicht die Menschen aus Deutschland stellen hier die Fragen. Es sollte eine Situation entstehen, in der die Gesprächspartner:innen aus ihrer Kultur heraus ins Erzählen kommen. 

Diese Herangehensweise hat allen Beteiligten gut gefallen. Anneli berichtet, dass kaum eine der Frauen schüchtern im Gespräch waren, sondern sehr aufgeschlossen gegenüber dem Team der NGO als Vertrauenspersonen. 


Dieses Vorgehen hatte allerdings eine komplizierte Übersetzungsarbeit zur Folge. Die Frauen sprachen Krio oder ihre Lokalsprache. Die Übersetzung ins Englische musste dann im Nachgang erfolgen, damit die Gespräche später im Film mit deutschsprachigen Untertiteln versehen werden können. 

“Für mich waren die Interviews mit den weiblichen Begünstigten des Startfinanzprogramms in Sierra Leone sehr inspirierend. Diese Interviews sprechen Bände über die Meinung der Menschen zu dem Programm und darüber, wie es dazu beigetragen hat, ihr Leben zum Besseren zu verändern. Das Videointerview ist ihr eigener Ausdruck und ihre Botschaft.”

Usman Conteh

“Ich habe die Menschen als sehr freundlich und aufgeschlossen empfunden. Bis auf wenige Ausnahmen, waren sie damit einverstanden, gefilmt oder fotografiert zu werden. Viele haben sich auf dafür bedankt, dass wir diesen Film über sie machen und damit auch unser großes Interesse an ihrem Leben verdeutlichen.”

Ralf Kokemüller 

Es gab verschiedene Formen von Interviews: Zum einen Gespräche mit den Experten und Experterinnen, also den NGO-Leitern, den Sozialarbeiter:innen, einer Hebamme und einer Schulleiterin. Diese Gespräche konnten auf Englisch und direkt mit Anneli als Fragende geführt werden.

Die zahlreichen Gespräche mit den Frauen selbst wurden von Anneli und Ralf, gemeinsam mit dem sierra-leonischen Team, sorgfältig vorbesprochen, dann aber komplett in die Hand von z.B. Fatmata (Sozialarbeiterin) oder Yembeh (NGO-Leiter) gelegt, die völlig autonom und frei die Gesprächsführung in der Landessprache übernommen haben. Nicht die Menschen aus Deutschland stellen hier die Fragen. Es sollte eine Situation entstehen, in der die Gesprächspartner:innen aus ihrer Kultur heraus ins Erzählen kommen.


Diese Herangehensweise hat allen Beteiligten gut gefallen. Anneli berichtet, dass kaum eine der Frauen schüchtern im Gespräch waren, sondern sehr aufgeschlossen gegenüber dem Team der NGO als Vertrauenspersonen. 


Dieses Vorgehen hatte allerdings eine komplizierte Übersetzungsarbeit zur Folge. Die Frauen sprachen Krio oder ihre Lokalsprache. Die Übersetzung ins Englische musste dann im Nachgang erfolgen, damit die Gespräche später im Film mit deutschsprachigen Untertiteln versehen werden können. 

“Für mich waren die Interviews mit den weiblichen Begünstigten des Startfinanzprogramms in Sierra Leone sehr inspirierend. Diese Interviews sprechen Bände über die Meinung der Menschen zu dem Programm und darüber, wie es dazu beigetragen hat, ihr Leben zum Besseren zu verändern. Das Videointerview ist ihr eigener Ausdruck und ihre Botschaft.”

Usman Conteh

“Ich bin mit Anneli zusammen derjenige, der aus dem Leben der Menschen erzählen möchte. Die Kamera schafft dabei keine Distanz, ich empfinde sie eher als verbindend. Die allermeisten Szenen, ausgenommen der Interviews, habe ich gefilmt, als ich zu Fuß allein in den Dörfern unterwegs war, ... . Bevor ich den Aufnahmeknopf gedrückt habe, habe ich ja mit den Personen Kontakt aufgenommen, mich für das interessiert, was sie tun und dann um Erlaubnis gebeten (oft per Gesten), sie filmen zu dürfen. Die Kamera ist also meinem Interesse an den Menschen dort nachgelagert, kommt als Zweites. Ich bin davon überzeugt, dass es auch nur so rum richtig ist.”

Ralf Kokemüller 

“Logistisch gesehen war es eine Herausforderung...

Die Straßen waren holprig, und wir mussten bei der Ausrüstung und der Stromversorgung kreativ sein. Aber das Team war großartig, und wir haben es geschafft, alles zum Laufen zu bringen. Die eigentliche Herausforderung bestand darin, das Filmen mit der tatsächlichen Präsenz im Moment in Einklang zu bringen. Manchmal befanden wir uns mitten in einem unglaublichen Interview und dachten gleichzeitig an die nächsten Aufnahmen an einem schwer erreichbaren Ort und machten uns Sorgen, ob wir die Aufnahmen rechtzeitig bekommen würden. Es ist ein schwieriger Balanceakt, aber ich finde, Anneli und Ralf haben das hervorragend gemeistert.”

Yembeh

“Ich bin mit Anneli zusammen derjenige, der aus dem Leben der Menschen erzählen möchte. Die Kamera schafft dabei keine Distanz, ich empfinde sie eher als verbindend. Die allermeisten Szenen, ausgenommen der Interviews, habe ich gefilmt, als ich zu Fuß allein in den Dörfern unterwegs war, ... . Bevor ich den Aufnahmeknopf gedrückt habe, habe ich ja mit den Personen Kontakt aufgenommen, mich für das interessiert, was sie tun und dann um Erlaubnis gebeten (oft per Gesten), sie filmen zu dürfen. Die Kamera ist also meinem Interesse an den Menschen dort nachgelagert, kommt als Zweites. Ich bin davon überzeugt, dass es auch nur so rum richtig ist.”

Ralf Kokemüller 

“Logistisch gesehen war es eine Herausforderung...

Die Straßen waren holprig, und wir mussten bei der Ausrüstung und der Stromversorgung kreativ sein. Aber das Team war großartig, und wir haben es geschafft, alles zum Laufen zu bringen. Die eigentliche Herausforderung bestand darin, das Filmen mit der tatsächlichen Präsenz im Moment in Einklang zu bringen. Manchmal befanden wir uns mitten in einem unglaublichen Interview und dachten gleichzeitig an die nächsten Aufnahmen an einem schwer erreichbaren Ort und machten uns Sorgen, ob wir die Aufnahmen rechtzeitig bekommen würden. Es ist ein schwieriger Balanceakt, aber ich finde, Anneli und Ralf haben das hervorragend gemeistert.”

Yembeh

Der harte Alltag

Der harte Alltag

Der harte Alltag

Überall sichtbar: Die harte körperliche Arbeit der Frauen, den ganzen Tag. Auf dem Feld, mit dem Kind auf dem Rücken, ohne ausreichend, geschweige denn ausgewogenes Essen. Extreme Bedingungen für das Leben und Überleben. 

Es hängt der Topf über dem Feuer, die Frauen kochen gemeinsam. Ein wenig Gemüse, etwas Reis. Aber es ist eine Mahlzeit, die gekocht und gegessen werden kann – gemeinsam, berichtet Anneli. Auch große Streitigkeiten wurden miterlebt. Es ging um eine Wasserstelle, um die die Frauen richtig gekämpft haben. 

Der gesamte Umgang miteinander sei absolut überlebensbezogen: hart, direkt, pragmatisch, berichtet Anneli. 

Überall sichtbar: Die harte körperliche Arbeit der Frauen, den ganzen Tag. Auf dem Feld, mit dem Kind auf dem Rücken, ohne ausreichend, geschweige denn ausgewogenes Essen. Extreme Bedingungen für das Leben und Überleben. 

Es hängt der Topf über dem Feuer, die Frauen kochen gemeinsam. Ein wenig Gemüse, etwas Reis. Aber es ist eine Mahlzeit, die gekocht und gegessen werden kann – gemeinsam, berichtet Anneli. Auch große Streitigkeiten wurden miterlebt. Es ging um eine Wasserstelle, um die die Frauen richtig gekämpft haben. 

Der gesamte Umgang miteinander sei absolut überlebensbezogen: hart, direkt, pragmatisch.

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Überall sichtbar: Die harte körperliche Arbeit der Frauen, den ganzen Tag. Auf dem Feld, mit dem Kind auf dem Rücken, ohne ausreichend, geschweige denn ausgewogenes Essen. Extreme Bedingungen für das Leben und Überleben. 

Es hängt der Topf über dem Feuer, die Frauen kochen gemeinsam. Ein wenig Gemüse, etwas Reis. Aber es ist eine Mahlzeit, die gekocht und gegessen werden kann – gemeinsam, berichtet Anneli. Auch große Streitigkeiten wurden miterlebt. Es ging um eine Wasserstelle, um die die Frauen richtig gekämpft haben. 

Der gesamte Umgang miteinander sei absolut überlebensbezogen: hart, direkt, pragmatisch, berichtet Anneli. 

Die Kinder: „Was mich besonders beeindruckt hat an den Frauen, war der maximale Blick auf die Kinder. Immer die Kinder und die Gemeinschaft. Das ist das, was sie am Leben hält. Es gibt einen groben Umgang mit den Kindern, denn alle haben einen groben Umgang miteinander. Die Härten des Lebens zeigen sich hier überall.“

Anneli-Sofia Räcker 

Überleben:  “Wenn du stundenlang eine stumpfe und harte Arbeit verrichten musst, unter den schweren Krügen, mit der Hacke in der Hand und weißt, daraus hast du für dein Leben keinen Gewinn, außer dein Überleben für einen Tag. Da erkennt man manchmal an dem Blick Dissoziation, um den Schmerz und die Erschöpfung weniger stark zu spüren.”

Anneli-Sofia Räcker (aus ihrer Erfahrung als Traumatherapeutin) 

Die Kinder: „Was mich besonders beeindruckt hat an den Frauen, war der maximale Blick auf die Kinder. Immer die Kinder und die Gemeinschaft. Das ist das, was sie am Leben hält. Es gibt einen groben Umgang mit den Kindern, denn alle haben einen groben Umgang miteinander. Die Härten des Lebens zeigen sich hier überall.“

Anneli-Sofia Räcker 

Überleben:  “Wenn du stundenlang eine stumpfe und harte Arbeit verrichten musst, unter den schweren Krügen, mit der Hacke in der Hand und weißt, daraus hast du für dein Leben keinen Gewinn, außer dein Überleben für einen Tag. Da erkennt man manchmal an dem Blick Dissoziation, um den Schmerz und die Erschöpfung weniger stark zu spüren.”

Anneli-Sofia Räcker (aus ihrer Erfahrung als Traumatherapeutin) 

Die Gemeinschaft

Die Gemeinschaft

Die Gemeinschaft

Alle in der Gemeinschaft sind auf die gegenseitige Unterstützung angewiesen, ohne die ein Überleben nicht möglich ist. Das hat nichts Romantisches, sondern ist eine Notwendigkeit, der sich keine entziehen kann, berichtet Anneli. Es gilt vielerorts: Nur wenn Mädchen beschnitten sind, gehören Kind und Mutter zu der Gemeinschaft. 

Esther Conteh (Hebamme und Frau des NGO-Leiters von SEN, Usman Conteh) betont, dass das Einzige, was gegen diesen Missbrauch am Körper von Mädchen und Frauen helfe, Aufklärung, Bildung und Geld sei.

Die Beschneidungen seien auch ein Machtinstrument. Dieses wird aus größter Not heraus auch von den Frauen mitgetragen, da es dafür sorgt, dass sie in der Gemeinschaft überleben und diese sie mitversorgen wird. 

Esther Conteh

„Solange dies so ist, haben wir nicht das Recht, darüber zu urteilen. Sondern wir müssen uns Gedanken machen, wie wir dazu beitragen können, dass diese unzähligen jungen Frauen, die ihre Kinder opfern – die Beschneidung ist im Grunde ein Opfer an die kulturelle Zugehörigkeit und Voraussetzung für die Zugehörigkeit zur sozialen Gemeinschaft – eine Alternative bekommen, sich zu ernähren oder von dort wegzugehen.“

Anneli-Sofia Räcker

Alle in der Gemeinschaft sind auf die gegenseitige Unterstützung angewiesen, ohne die ein Überleben nicht möglich ist. Das hat nichts Romantisches, sondern ist eine Notwendigkeit, der sich keine entziehen kann, berichtet Anneli. Es gilt vielerorts: Nur wenn Mädchen beschnitten sind, gehören Kind und Mutter zu der Gemeinschaft. 

Esther Conteh (Hebamme und Frau des NGO-Leiters von SEN, Usman Conteh) betont, dass das Einzige, was gegen diesen Missbrauch am Körper von Mädchen und Frauen helfe, Aufklärung, Bildung und Geld sei. Die Beschneidungen seien auch ein Machtinstrument. Dieses wird aus größter Not heraus auch von den Frauen mitgetragen, da es dafür sorgt, dass sie in der Gemeinschaft überleben und diese sie mitversorgen wird.

Esther Conteh

„Solange dies so ist, haben wir nicht das Recht, darüber zu urteilen. Sondern wir müssen uns Gedanken machen, wie wir dazu beitragen können, dass diese unzähligen jungen Frauen, die ihre Kinder opfern – die Beschneidung ist im Grunde ein Opfer an die kulturelle Zugehörigkeit und Voraussetzung für die Zugehörigkeit zur sozialen Gemeinschaft – eine Alternative bekommen, sich zu ernähren oder von dort wegzugehen.“

Anneli-Sofia Räcker

Alle in der Gemeinschaft sind auf die gegenseitige Unterstützung angewiesen, ohne die ein Überleben nicht möglich ist. Das hat nichts Romantisches, sondern ist eine Notwendigkeit, der sich keine entziehen kann, berichtet Anneli. Es gilt vielerorts: Nur wenn Mädchen beschnitten sind, gehören Kind und Mutter zu der Gemeinschaft. 

Esther Conteh (Hebamme und Frau des NGO-Leiters von SEN, Usman Conteh) betont, dass das Einzige, was gegen diesen Missbrauch am Körper von Mädchen und Frauen helfe, Aufklärung, Bildung und Geld sei. Die Beschneidungen seien auch ein Machtinstrument. Dieses wird aus größter Not heraus auch von den Frauen mitgetragen, da es dafür sorgt, dass sie in der Gemeinschaft überleben und diese sie mitversorgen wird. 

Esther Conteh

„Solange dies so ist, haben wir nicht das Recht, darüber zu urteilen. Sondern wir müssen uns Gedanken machen, wie wir dazu beitragen können, dass diese unzähligen jungen Frauen, die ihre Kinder opfern – die Beschneidung ist im Grunde ein Opfer an die kulturelle Zugehörigkeit und Voraussetzung für die Zugehörigkeit zur sozialen Gemeinschaft – eine Alternative bekommen, sich zu ernähren oder von dort wegzugehen.“

Anneli-Sofia Räcker

Lehrerzimmer einer Blindenschule

Zum Hintergrund - FGM in Sierra Leone

Sierra Leone zählt zu den Ländern mit der höchsten Verbreitung weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) weltweit. Die Praxis ist tief in kulturellen Traditionen verankert und gilt vielerorts als gesellschaftliches Aufnahmeritual für Mädchen und junge Frauen. FGM stellt jedoch eine schwere Menschenrechtsverletzung dar und kann gravierende gesundheitliche Folgen wie Infektionen, Unfruchtbarkeit sowie Komplikationen bei Schwangerschaft und Geburt verursachen. 

Trotz internationaler Abkommen und Zielsetzungen der UN und der Afrikanischen Union existiert in Sierra Leone bis heute kein nationales Gesetz, das FGM ausdrücklich verbietet oder unter Strafe stellt.   

Lehrerzimmer einer Blindenschule

Zum Hintergrund - FGM in Sierra Leone

Sierra Leone zählt zu den Ländern mit der höchsten Verbreitung weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) weltweit. Die Praxis ist tief in kulturellen Traditionen verankert und gilt vielerorts als gesellschaftliches Aufnahmeritual für Mädchen und junge Frauen. FGM stellt jedoch eine schwere Menschenrechtsverletzung dar und kann gravierende gesundheitliche Folgen wie Infektionen, Unfruchtbarkeit sowie Komplikationen bei Schwangerschaft und Geburt verursachen. 

Trotz internationaler Abkommen und Zielsetzungen der UN und der Afrikanischen Union existiert in Sierra Leone bis heute kein nationales Gesetz, das FGM ausdrücklich verbietet oder unter Strafe stellt.   

Lehrerzimmer einer Blindenschule

Zum Hintergrund - FGM in Sierra Leone

Sierra Leone zählt zu den Ländern mit der höchsten Verbreitung weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) weltweit. Die Praxis ist tief in kulturellen Traditionen verankert und gilt vielerorts als gesellschaftliches Aufnahmeritual für Mädchen und junge Frauen. FGM stellt jedoch eine schwere Menschenrechtsverletzung dar und kann gravierende gesundheitliche Folgen wie Infektionen, Unfruchtbarkeit sowie Komplikationen bei Schwangerschaft und Geburt verursachen. 

Trotz internationaler Abkommen und Zielsetzungen der UN und der Afrikanischen Union existiert in Sierra Leone bis heute kein nationales Gesetz, das FGM ausdrücklich verbietet oder unter Strafe stellt.   

Die Männer

Die Männer

Die Männer

Die Interviews wurden vorwiegend mit Frauen geführt, denn die Hauptfragestellung der Überlebenskompetenzen galt den Frauen. Natürlich spielen die Männer im Leben der Frauen entscheidende Rollen. Männer haben eine, deutlich sicht- und spürbar, mächtigere Rolle als die Frauen. Aber Männer sind Teil der Gemeinschaft, sie gehören dazu und sie sind durchaus auch sehr unterschiedlich in ihrer Haltung gegenüber den Frauen.

Einige seien extrem hart zu ihren Frauen. Sie schwängern sie, betrügen und verlassen sie. Da ist die junge Frau, deren Operation am Finger – ohne jegliche Betäubung, aus Mangel an Anästhetika - Anneli und Ralf miterlebt haben. Der Mann lässt sie damit allein, kümmert sich nicht, drückt ihr noch das Baby auf den Arm, wenn sie zur Operation geht. Oder eine junge Lehrerin, die in großer Armut lebt und von ihrem Mann abgelehnt wird, die Kleinkinder allein versorgt, ohne jegliche Unterstützung von ihm.

Aber es gebe auch andere Männer, berichtet Anneli, die sich in der Dorfgemeinschaft ganz deutlich für die Frauen aussprechen und sich sehr unterstützend verhalten.

Sie sprechen die Frauen direkt an, führen mit den Chairwomen (Frauen mit besonderer Führungsrolle in der Dorfgemeinschaft) Gespräche und tauschen sich aus zu Vorschlägen, wie man die Frauen entlasten könnte. Männer spielen also eine sehr unterschiedliche Rolle, bei der Frage, wie die Frauen es schaffen, zu überleben. 

Die Interviews wurden vorwiegend mit Frauen geführt, denn die Hauptfragestellung der Überlebenskompetenzen galt ihnen. Natürlich spielen die Männer im Leben der Frauen entscheidende Rollen. Männer haben eine, deutlich sicht- und spürbar, mächtigere Rolle als die Frauen. Aber Männer sind Teil der Gemeinschaft, sie gehören dazu und sie sind durchaus auch sehr unterschiedlich in ihrer Haltung gegenüber den Frauen.

Einige seien extrem hart zu ihren Frauen. Sie schwängern sie, betrügen und verlassen sie. Da ist die junge Frau, deren Operation am Finger – ohne jegliche Betäubung, aus Mangel an Anästhetika - Anneli und Ralf miterlebt haben. Der Mann lässt sie damit allein, kümmert sich nicht, drückt ihr noch das Baby auf den Arm, wenn sie zur Operation geht. Oder eine junge Lehrerin, die in großer Armut lebt und von ihrem Mann abgelehnt wird, die Kleinkinder allein versorgt, ohne jegliche Unterstützung von ihm.

Aber es gebe auch andere Männer, berichtet Anneli, die sich in der Dorfgemeinschaft ganz deutlich für die Frauen aussprechen und sich sehr unterstützend verhalten.

Sie sprechen die Frauen direkt an, führen mit den Chairwomen (Frauen mit besonderer Führungsrolle in der Dorfgemeinschaft) Gespräche und tauschen sich zu  Vorschlägen aus, wie man die Frauen im Dorf entlasten könnte. Männer spielen also eine sehr unterschiedliche Rolle, bei der Frage, wie die Frauen es schaffen, zu überleben. 

Die Interviews wurden vorwiegend mit Frauen geführt, denn die Hauptfragestellung der Überlebenskompetenzen galt den Frauen. Natürlich spielen die Männer im Leben der Frauen entscheidende Rollen. Männer haben eine, deutlich sicht- und spürbar, mächtigere Rolle als die Frauen. Aber Männer sind Teil der Gemeinschaft, sie gehören dazu und sie sind durchaus auch sehr unterschiedlich in ihrer Haltung gegenüber den Frauen.

Einige seien extrem hart zu ihren Frauen. Sie schwängern sie, betrügen und verlassen sie. Da ist die junge Frau, deren Operation am Finger – ohne jegliche Betäubung, aus Mangel an Anästhetika - Anneli und Ralf miterlebt haben. Der Mann lässt sie damit allein, kümmert sich nicht, drückt ihr noch das Baby auf den Arm, wenn sie zur Operation geht. Oder eine junge Lehrerin, die in großer Armut lebt und von ihrem Mann abgelehnt wird, die Kleinkinder allein versorgt, ohne jegliche Unterstützung von ihm.

Aber es gebe auch andere Männer, berichtet Anneli, die sich in der Dorfgemeinschaft ganz deutlich für die Frauen aussprechen und sich sehr unterstützend verhalten.

Sie sprechen die Frauen direkt an, führen mit den Chairwomen (Frauen mit besonderer Führungsrolle in der Dorfgemeinschaft) Gespräche und tauschen sich aus zu Vorschlägen, wie man die Frauen entlasten könnte. Männer spielen also eine sehr unterschiedliche Rolle, bei der Frage, wie die Frauen es schaffen, zu überleben. 

Ein Ausweg

Ein Ausweg

Ein Ausweg

Die Suche nach etwas, das ihr Leben positiv verändert, ist da.

Woran die Frauen glauben können, ist das KETAAKETI Modell. Es schafft ein Gefühl von „da ist eine Möglichkeit“.


In den Gesprächen wurden von Anneli auch mögliche Kooperativen angesprochen und die Idee entwickelt, dass sich Menschen zusammentun und mit sehr kleinen Beträgen gemeinsamen einen „Topf“ füllen, aus dem heraus Anliegen der Gemeinschaft finanziert werden könnten.

Die Idee stieß auf größte Begeisterung. Es war sofort das Gefühl da: Wir können es aus eigener Kraft schaffen! 

Die Suche nach etwas, das ihr Leben positiv verändert, ist da.

Woran die Frauen glauben können, ist das KETAAKETI Modell. Es schafft ein Gefühl von „da ist eine Möglichkeit“.


In den Gesprächen wurden von Anneli auch mögliche Kooperativen angesprochen und die Idee entwickelt, dass sich Menschen zusammentun und mit sehr kleinen Beträgen gemeinsamen einen „Topf“ füllen, aus dem heraus Anliegen der Gemeinschaft finanziert werden könnten.

Die Idee stieß auf größte Begeisterung. Es war sofort das Gefühl da: Wir können es aus eigener Kraft schaffen! 

Die Suche nach etwas, das ihr Leben positiv verändert, ist da.

Woran die Frauen glauben können, ist das KETAAKETI Modell. Es schafft ein Gefühl von „da ist eine Möglichkeit“.


In den Gesprächen wurden von Anneli auch mögliche Kooperativen angesprochen und die Idee entwickelt, dass sich Menschen zusammentun und mit sehr kleinen Beträgen gemeinsamen einen „Topf“ füllen, aus dem heraus Anliegen der Gemeinschaft finanziert werden könnten.

Die Idee stieß auf größte Begeisterung. Es war sofort das Gefühl da: Wir können es aus eigener Kraft schaffen! 

Saio Kamara:

„Viele Jahre lang war der Anbau von Gemüse für mich keine leichte Aufgabe – nicht, weil mir die Kraft oder der Wille zum Arbeiten fehlten, sondern wegen Kreditgebern, die sehr hohe Zinsen verlangten. Wenn wir die Rückzahlung endlich geschafft hatten, blieb kaum oder gar kein Gewinn übrig. Manchmal standen wir am Ende sogar schlechter da als zu Beginn. Es fühlte sich an, als würden wir hart arbeiten und dennoch immer tiefer in die Armut sinken. 

Alles begann sich zu ändern, als dieses neue Finanzmodell in unserer Gemeinde eingeführt wurde.

Es ist anders. Es basiert auf Vertrauen, Verständnis und den tatsächlichen Bedürfnissen von Bauern wie mir.

Es gibt keine Zinsen und die Rückzahlungsbedingungen sind flexibel. Zum ersten Mal fühlte ich mich unterstützt statt unter Druck gesetzt. 


Ich konnte meinen Gemüsebetrieb erweitern und baue nun mehr Pflanzen an, verbessere die Qualität meiner Erzeugnisse und verkaufe sie mit Zuversicht. Ich kann meine Familie besser ernähren, die Schulgebühren für meine Kinder bezahlen und sogar ein wenig für die Zukunft sparen. 


Doch über die finanzielle Unterstützung hinaus hat dieses Modell unserer Arbeit ihre Würde zurückgegeben. Es hat unsere Selbstwahrnehmung verändert: Wir sehen uns nicht mehr nur als kämpfende Bauern, sondern wir fühlen uns gestärkt statt ausgebeutet, als Unternehmer mit Potenzial. 


Ich bin dankbar und stolz und glaube, dass sich dadurch noch viele weitere Leben zum Positiven verändern werden.“ 

„Viele Jahre lang war der Anbau von Gemüse für mich keine leichte Aufgabe – nicht, weil mir die Kraft oder der Wille zum Arbeiten fehlten, sondern wegen Kreditgebern, die sehr hohe Zinsen verlangten. Wenn wir die Rückzahlung endlich geschafft hatten, blieb kaum oder gar kein Gewinn übrig. Manchmal standen wir am Ende sogar schlechter da als zu Beginn. Es fühlte sich an, als würden wir hart arbeiten und dennoch immer tiefer in die Armut sinken.  

Alles begann sich zu ändern, als dieses neue Finanzmodell in unserer Gemeinde eingeführt wurde.

Es ist anders. Es basiert auf Vertrauen, Verständnis und den tatsächlichen Bedürfnissen von Bauern wie mir.

Es gibt keine Zinsen und die Rückzahlungsbedingungen sind flexibel. Zum ersten Mal fühlte ich mich unterstützt statt unter Druck gesetzt. 


Ich konnte meinen Gemüsebetrieb erweitern und baue nun mehr Pflanzen an, verbessere die Qualität meiner Erzeugnisse und verkaufe sie mit Zuversicht. Ich kann meine Familie besser ernähren, die Schulgebühren für meine Kinder bezahlen und sogar ein wenig für die Zukunft sparen. 


Doch über die finanzielle Unterstützung hinaus hat dieses Modell unserer Arbeit ihre Würde zurückgegeben. Es hat unsere Selbstwahrnehmung verändert: Wir sehen uns nicht mehr nur als kämpfende Bauern, sondern wir fühlen uns gestärkt statt ausgebeutet, als Unternehmer mit Potenzial. 


Ich bin dankbar und stolz und glaube, dass sich dadurch noch viele weitere Leben zum Positiven verändern werden.“


Saio Kamara 

Wünsche und Träume

Wünsche und Träume

Wünsche und Träume

Neben der Bedeutung der Gemeinschaft waren auch immer wieder der Glaube und die Kultur ein Thema.

Fast alle Frauen in den Interviews, hatten nie die Chance eine Schule zu besuchen und konnten weder lesen noch schreiben. 

Aber es gab Frauen, die sich erhoben und eine beeindruckende Rede hielten, was der Glaube für sie bedeute und wie sie dies an andere Frauen weitergeben. 

Über Hoffnungen und Wünsche konnten die Frauen wenig sagen. Viele betonen, sie möchten raus aus der Gemeinschaft, um zu lernen und zu studieren - Juristin, Soldatin, Ärztin werden.

Sie träumen davon, ihrem einfachen und harten Leben, voller Mangel an allem, zu entkommen, endlich Einfluss auf etwas zu haben.

Um diesen Weg zu gehen, braucht es Geld und Beziehungen. Weder das eine noch das andere haben sie.

Die Frauen sind also in ihrer absoluten Armut gefangen. Im Gespräch mit einer Schulleiterin betont diese, dass die Frauen Bildung benötigen, um eine größere Unabhängigkeit erreichen zu können. 

Neben der Bedeutung der Gemeinschaft waren auch immer wieder der Glaube und die Kultur ein Thema.

Fast alle Frauen in den Interviews, hatten nie die Chance eine Schule zu besuchen und konnten weder lesen noch schreiben. Aber es gab Frauen, die sich erhoben und eine beeindruckende Rede hielten, was der Glaube für sie bedeute und wie sie dies an andere Frauen weitergeben. 


Über Hoffnungen und Wünsche konnten die Frauen wenig sagen. Viele betonen, sie möchten raus aus der Gemeinschaft, um zu lernen und zu studieren - Juristin, Soldatin, Ärztin werden.

Sie träumen davon, ihrem einfachen und harten Leben, voller Mangel an allem, zu entkommen, endlich Einfluss auf etwas zu haben.

Um diesen Weg zu gehen, braucht es Geld und Beziehungen. Weder das eine noch das andere haben sie. Die Frauen sind also in ihrer absoluten Armut gefangen.


Im Gespräch mit einer Schulleiterin betont diese, dass die Frauen Bildung benötigen, um eine größere Unabhängigkeit erreichen zu können. 

Neben der Bedeutung der Gemeinschaft waren auch immer wieder der Glaube und die Kultur ein Thema.

Fast alle Frauen in den Interviews, hatten nie die Chance eine Schule zu besuchen und konnten weder lesen noch schreiben. 

Aber es gab Frauen, die sich erhoben und eine beeindruckende Rede hielten, was der Glaube für sie bedeute und wie sie dies an andere Frauen weitergeben. 

Über Hoffnungen und Wünsche konnten die Frauen wenig sagen. Viele betonen, sie möchten raus aus der Gemeinschaft, um zu lernen und zu studieren - Juristin, Soldatin, Ärztin werden.

Sie träumen davon, ihrem einfachen und harten Leben, voller Mangel an allem, zu entkommen, endlich Einfluss auf etwas zu haben.

Um diesen Weg zu gehen, braucht es Geld und Beziehungen. Weder das eine noch das andere haben sie.

Die Frauen sind also in ihrer absoluten Armut gefangen. Im Gespräch mit einer Schulleiterin betont diese, dass die Frauen Bildung benötigen, um eine größere Unabhängigkeit erreichen zu können. 

Die KETAAKETI Startfinanzierungen

Die KETAAKETI Startfinanzierungen

Die KETAAKETI Startfinanzierungen

Die Startfinanzierungen bringen Licht in das Leben der Frauen.“

Anneli-Sofia Räcker

Es zeigt sich in den Gespräches ein Unterschied im Erleben der Frauen, zwischen denjenigen, die noch im ersten Jahr der Startfinanzierung stehen und denjenigen, die schon ihre Startfinanzierung weitergegeben haben. Die Frauen im ersten Jahr sind sehr damit beschäftigt, ihr Geschäft aufzubauen und auch die Rückzahlungen anzusparen. Die Frauen, die bereits das Geld weitergegeben und teilweise schon ein paar Jahre mit ihrem Geschäft erfolgreich sind, haben sich schon wirklich etwas aufgebaut. Alle berichten, dass sie die Startfinanzierung im Dorf weitergeben. Ein paar Frauen seien verstorben, aber sonst geben alle das Geld weiter! Immer wird der Bezug zur Gemeinschaft genannt, „das Wichtigste ist unser Dorf“.  “Man spürt überall, dass ein Überleben nur gemeinsam möglich ist.” (A.-S. Räcker)

“Wenn wir in ein Dorf kamen, konnte man sehr schnell erkennen, ob und in welchem Umfang Startfinanzierungen eingesetzt wurden. Das macht einen riesigen Unterschied für die Menschen dort. Das Modell funktioniert. ... Es gibt noch viele Dörfer, die auch Unterstützung benötigen.”

Ralf Kokemüller

Die Startfinanzierungen bringen Licht in das Leben der Frauen.“

Anneli-Sofia Räcker

In den Gespräches zeigt sich ein Unterschied im Erleben der Frauen, zwischen denjenigen, die noch im ersten Jahr der Startfinanzierung stehen und denjenigen, die schon ihre Start-finanzierung weitergegeben haben.

Die Frauen im ersten Jahr sind sehr damit beschäftigt, ihr Geschäft aufzubauen und auch die Rückzahlungen anzusparen.

Die Frauen, die bereits das Geld weitergegeben und teilweise schon ein paar Jahre mit ihrem Geschäft erfolgreich sind, haben sich schon wirklich etwas aufgebaut. Alle berichten, dass sie die Startfinanzierung im Dorf weitergeben. Ein paar Frauen seien verstorben, aber sonst geben alle das Geld weiter!

Immer wird der Bezug zur Gemeinschaft genannt, „das Wichtigste ist unser Dorf“.  “Man spürt überall, dass ein Überleben nur gemeinsam möglich ist.” (Anneli-Sofia Räcker)

“Wenn wir in ein Dorf kamen, konnte man sehr schnell erkennen, ob und in welchem Umfang Startfinanzierungen eingesetzt wurden. Das macht einen riesigen Unterschied für die Menschen dort. Das Modell funktioniert. ...

Es gibt noch viele Dörfer, die auch Unterstützung benötigen.”

Ralf Kokemüller

Die Startfinanzierungen bringen Licht in das Leben der Frauen.“

Anneli-Sofia Räcker

Es zeigt sich in den Gespräches ein Unterschied im Erleben der Frauen, zwischen denjenigen, die noch im ersten Jahr der Startfinanzierung stehen und denjenigen, die schon ihre Startfinanzierung weitergegeben haben. Die Frauen im ersten Jahr sind sehr damit beschäftigt, ihr Geschäft aufzubauen und auch die Rückzahlungen anzusparen. Die Frauen, die bereits das Geld weitergegeben und teilweise schon ein paar Jahre mit ihrem Geschäft erfolgreich sind, haben sich schon wirklich etwas aufgebaut. Alle berichten, dass sie die Startfinanzierung im Dorf weitergeben. Ein paar Frauen seien verstorben, aber sonst geben alle das Geld weiter! Immer wird der Bezug zur Gemeinschaft genannt, „das Wichtigste ist unser Dorf“.  “Man spürt überall, dass ein Überleben nur gemeinsam möglich ist.” (A.-S. Räcker)

“Wenn wir in ein Dorf kamen, konnte man sehr schnell erkennen, ob und in welchem Umfang Startfinanzierungen eingesetzt wurden. Das macht einen riesigen Unterschied für die Menschen dort. Das Modell funktioniert. ... Es gibt noch viele Dörfer, die auch Unterstützung benötigen.”

Ralf Kokemüller

Die Frauen wollen zwar die Gemeinschaft verlassen, um sich etwas aufzubauen, sich weiterzubilden und qualifizieren, aber sie möchten alle wieder zurückkehren, so sagen sie. Die Abhängigkeit voneinander sei spürbar, so Anneli, als Preis für ein Überleben. 

Die Frauen wollen zwar die Gemeinschaft verlassen, um sich etwas aufzubauen, sich weiterzubilden und qualifizieren, aber sie möchten alle wieder zurückkehren, so sagen sie. Die Abhängigkeit voneinander sei spürbar, so Anneli, als Preis für ein Überleben. 

Die Frauen wollen zwar die Gemeinschaft verlassen, um sich etwas aufzubauen, sich weiterzubilden und qualifizieren, aber sie möchten alle wieder zurückkehren, so sagen sie. Die Abhängigkeit voneinander sei spürbar, so Anneli, als Preis für ein Überleben. 

Besonders auffällig war die Bedeutung von Gemeinschaft und Unterstützungsnetzwerken im Leben dieser Frauen. Wir haben gesehen, dass es bei den Startfinanzierungsgruppen nicht nur um finanzielle Unterstützung ging, sondern auch darum, dass Frauen zusammenkamen, Erfahrungen austauschten und sich gegenseitig stärkten.”

Yembeh Mansarai

Besonders auffällig war die Bedeutung von Gemeinschaft und Unterstützungsnetzwerken im Leben dieser Frauen. Wir haben gesehen, dass es bei den Startfinanzierungsgruppen nicht nur um finanzielle Unterstützung ging, sondern auch darum, dass Frauen zusammenkamen, Erfahrungen austauschten und sich gegenseitig stärkten.”

Yembeh Mansarai

Besonders auffällig war die Bedeutung von Gemeinschaft und Unterstützungsnetzwerken im Leben dieser Frauen. Wir haben gesehen, dass es bei den Startfinanzierungsgruppen nicht nur um finanzielle Unterstützung ging, sondern auch darum, dass Frauen zusammenkamen, Erfahrungen austauschten und sich gegenseitig stärkten.”

Yembeh Mansarai

Für die NGO-Leiter gibt es einen tiefen Wunsch: Weitere Startfinanzierungen für noch mehr Frauen. Es gäbe so viele Hürden für die Menschen, wie teures Benzingeld und damit teurer Transport, die Armut ist in einem immensen Maß im Vormarsch. Die Stützen durch z.B. USAID sind weggebrochen, Kürzungen überall. Yembeh und Usman betonen: Es müssen mehr Startfinanzierungen in das Land! Nur durch eine Beschleunigung des Modells, sind die Menschen sich nicht zu lange selbst überlassen.   

Eine Krankenstation mit einer weiteren Krankenschwester und notwendiger Ausstattung ist das weitere elementare Bedürfnis. Diese lässt sich schwerlich durch Startfinanzierungen aufbauen. Es brauche, neben den Existenzgründungen durch das KETAAKETI Finanzkonzept, ein bisschen Hilfe beim Aufbau der medizinischen Versorgung. 

““Ich freue mich riesig auf die zukünftige Kooperation! Vielleicht könnten wir uns eingehender mit bestimmten Themen befassen, wie zum Beispiel den Auswirkungen des Klimawandels auf diese Gemeinschaften. Und natürlich wären weitere Reisen wie diese fantastisch – es gibt noch so viel mehr zu sehen und zu lernen. Was ich mir besonders wünsche, sind weitere Folgeberichte über die Frauen, die wir getroffen haben, um zu sehen, wie sich ihr Leben im Laufe der Zeit verändert hat. Das wäre eine großartige Möglichkeit, die langfristigen Auswirkungen der Arbeit von KETAAKETI zu zeigen.”

Yembeh Mansarai

Für die NGO-Leiter gibt es einen tiefen Wunsch: Weitere Startfinanzierungen für noch mehr Frauen. Es gäbe so viele Hürden für die Menschen, wie teures Benzingeld und damit teurer Transport, die Armut ist in einem immensen Maß im Vormarsch. Die Stützen durch z.B. USAID sind weggebrochen, Kürzungen überall. Yembeh und Usman betonen: Es müssen mehr Startfinanzierungen in das Land! Nur durch eine Beschleunigung des Modells, sind die Menschen sich nicht zu lange selbst überlassen.   



Eine Krankenstation mit einer weiteren Krankenschwester und notwendiger Ausstattung ist das weitere elementare Bedürfnis. Diese lässt sich schwerlich durch Startfinanzierungen aufbauen. Es brauche, neben den Existenzgründungen durch das KETAAKETI Finanzkonzept, ein bisschen Hilfe beim Aufbau der medizinischen Versorgung. 

““Ich freue mich riesig auf die zukünftige Kooperation! Vielleicht könnten wir uns eingehender mit bestimmten Themen befassen, wie zum Beispiel den Auswirkungen des Klimawandels auf diese Gemeinschaften. Und natürlich wären weitere Reisen wie diese fantastisch – es gibt noch so viel mehr zu sehen und zu lernen. Was ich mir besonders wünsche, sind weitere Folgeberichte über die Frauen, die wir getroffen haben, um zu sehen, wie sich ihr Leben im Laufe der Zeit verändert hat. Das wäre eine großartige Möglichkeit, die langfristigen Auswirkungen der Arbeit von KETAAKETI zu zeigen.”

Yembeh Mansarai

Für die NGO-Leiter gibt es einen tiefen Wunsch: Weitere Startfinanzierungen für noch mehr Frauen. Es gäbe so viele Hürden für die Menschen, wie teures Benzingeld und damit teurer Transport, die Armut ist in einem immensen Maß im Vormarsch. Die Stützen durch z.B. USAID sind weggebrochen, Kürzungen überall. Yembeh und Usman betonen: Es müssen mehr Startfinanzierungen in das Land! Nur durch eine Beschleunigung des Modells, sind die Menschen sich nicht zu lange selbst überlassen.   

Eine Krankenstation mit einer weiteren Krankenschwester und notwendiger Ausstattung ist das weitere elementare Bedürfnis. Diese lässt sich schwerlich durch Startfinanzierungen aufbauen. Es brauche, neben den Existenzgründungen durch das KETAAKETI Finanzkonzept, ein bisschen Hilfe beim Aufbau der medizinischen Versorgung. 

““Ich freue mich riesig auf die zukünftige Kooperation! Vielleicht könnten wir uns eingehender mit bestimmten Themen befassen, wie zum Beispiel den Auswirkungen des Klimawandels auf diese Gemeinschaften. Und natürlich wären weitere Reisen wie diese fantastisch – es gibt noch so viel mehr zu sehen und zu lernen. Was ich mir besonders wünsche, sind weitere Folgeberichte über die Frauen, die wir getroffen haben, um zu sehen, wie sich ihr Leben im Laufe der Zeit verändert hat. Das wäre eine großartige Möglichkeit, die langfristigen Auswirkungen der Arbeit von KETAAKETI zu zeigen.”

Yembeh Mansarai

„Mein Leben war hart, aber alles änderte sich, als ich am Startfinanzprogramm von Mindokatie Salone teilnahm. Sie halfen mir, meinen Bauernhof zu vergrößern, und jetzt kann ich für meine Familie sorgen.


Das Beste daran ist, dass meine Kinder dank des Einkommens aus dem Bauernhof zur Schule gehen können. Wir haben sogar unser Haus mit Zement verputzt, und ich kann meinen Kindern jetzt ein Mittagessen bieten.


Aber noch wichtiger ist, dass das Finanzmodell dazu beigetragen hat, die Art und Weise zu verändern, wie andere uns behandeln. Wir haben jetzt einen sicheren Ort zum Schlafen, und unsere Gemeinschaft respektiert uns."


Fanta Sidbay 

Fanta Sidbay:

„Mein Leben war hart, aber alles änderte sich, als ich am Startfinanzprogramm von Mindokatie Salone teilnahm. Sie halfen mir, meinen Bauernhof zu vergrößern, und jetzt kann ich für meine Familie sorgen.


Das Beste daran ist, dass meine Kinder dank des Einkommens aus dem Bauernhof zur Schule gehen können. Wir haben sogar unser Haus mit Zement verputzt, und ich kann meinen Kindern jetzt ein Mittagessen bieten.


Aber noch wichtiger ist, dass das Finanzmodell dazu beigetragen hat, die Art und Weise zu verändern, wie andere uns behandeln. Wir haben jetzt einen sicheren Ort zum Schlafen, und unsere Gemeinschaft respektiert uns."

„Mein Leben war hart, aber alles änderte sich, als ich am Startfinanzprogramm von Mindokatie Salone teilnahm. Sie halfen mir, meinen Bauernhof zu vergrößern, und jetzt kann ich für meine Familie sorgen.


Das Beste daran ist, dass meine Kinder dank des Einkommens aus dem Bauernhof zur Schule gehen können. Wir haben sogar unser Haus mit Zement verputzt, und ich kann meinen Kindern jetzt ein Mittagessen bieten.


Aber noch wichtiger ist, dass das Finanzmodell dazu beigetragen hat, die Art und Weise zu verändern, wie andere uns behandeln. Wir haben jetzt einen sicheren Ort zum Schlafen, und unsere Gemeinschaft respektiert uns."


Fanta Sidbay 

Ausblick

Ausblick

Ausblick

Das KETAAKETI Modell bedeutet Autonomie in der Umsetzung in den jeweiligen Ländern durch die Partnerorganisationen. Ein nächster Schritt wäre eine noch direktere Zusammenarbeit von KETAAKETI mit leitenden afrikanischen Organisationen, um das Modell bekannter zu machen und durch diese Organisationen weiter auf dem Kontinent zu verbreiten.


Ein Gespräch zwischen Anneli und einem Paramount Chief, von dem die Reisenden eingeladen wurden, und der auch einen Sitz im Parlament Sierra Leones hat, machte sehr deutlich, auf welche große Offenheit und Begeisterung das KETAAKETI Modell und diese Form der Zusammenarbeit trifft. Das Modell und dessen Umsetzung noch weiter in die Hände der Menschen vor Ort legen, sei das Ziel, berichtet Anneli. Der gastgebende Parlamentarier möchte sich dafür einsetzen, dass Anneli zu afrikanischen Organisationen, wie z.B. der African Union einladen wird, um das KETAAKETI Modell dort vorzustellen. 


Noch dieses Jahr ist eine Konferenz der westafrikanischen NGO-Leiter und Leiterinnen und Partner:innen KETAAKETIs geplant, die komplett in der Hand der NGOs liegen soll. Fokus ist der gegenseitige Austausch als Expert:innen des eigenen Landes und des KETAAKETI Modells, ergänzt um weitere afrikanische Expert:innen, z.B. zum Thema Landwirtschaft, Wasser und Anpassungen an die großen Herausforderungen des Klimawandels. 

Das KETAAKETI Modell bedeutet Autonomie in der Umsetzung in den jeweiligen Ländern durch die Partnerorganisationen. Ein nächster Schritt wäre eine noch direktere Zusammenarbeit von KETAAKETI mit leitenden afrikanischen Organisationen, um das Modell bekannter zu machen und durch diese Organisationen weiter auf dem Kontinent zu verbreiten.


Ein Gespräch zwischen Anneli und einem Paramount Chief, von dem die Reisenden eingeladen wurden, und der auch einen Sitz im Parlament Sierra Leones hat, machte sehr deutlich, auf welche große Offenheit und Begeisterung das KETAAKETI Modell und diese Form der Zusammenarbeit trifft. Das Modell und dessen Umsetzung noch weiter in die Hände der Menschen vor Ort legen, sei das Ziel, berichtet Anneli. Der gastgebende Parlamentarier möchte sich dafür einsetzen, dass Anneli zu afrikanischen Organisationen, wie z.B. der African Union einladen wird, um das KETAAKETI Modell dort vorzustellen. 


Noch dieses Jahr ist eine Konferenz der westafrikanischen NGO-Leiter und Leiterinnen und Partner:innen KETAAKETIs geplant, die komplett in der Hand der NGOs liegen soll. Fokus ist der gegenseitige Austausch als Expert:innen des eigenen Landes und des KETAAKETI Modells, ergänzt um weitere afrikanische Expert:innen, z.B. zum Thema Landwirtschaft, Wasser und Anpassungen an die großen Herausforderungen des Klimawandels. 

Das KETAAKETI Modell bedeutet Autonomie in der Umsetzung in den jeweiligen Ländern durch die Partnerorganisationen. Ein nächster Schritt wäre eine noch direktere Zusammenarbeit von KETAAKETI mit leitenden afrikanischen Organisationen, um das Modell bekannter zu machen und durch diese Organisationen weiter auf dem Kontinent zu verbreiten.


Ein Gespräch zwischen Anneli und einem Paramount Chief, von dem die Reisenden eingeladen wurden, und der auch einen Sitz im Parlament Sierra Leones hat, machte sehr deutlich, auf welche große Offenheit und Begeisterung das KETAAKETI Modell und diese Form der Zusammenarbeit trifft. Das Modell und dessen Umsetzung noch weiter in die Hände der Menschen vor Ort legen, sei das Ziel, berichtet Anneli. Der gastgebende Parlamentarier möchte sich dafür einsetzen, dass Anneli zu afrikanischen Organisationen, wie z.B. der African Union einladen wird, um das KETAAKETI Modell dort vorzustellen. 


Noch dieses Jahr ist eine Konferenz der westafrikanischen NGO-Leiter und Leiterinnen und Partner:innen KETAAKETIs geplant, die komplett in der Hand der NGOs liegen soll. Fokus ist der gegenseitige Austausch als Expert:innen des eigenen Landes und des KETAAKETI Modells, ergänzt um weitere afrikanische Expert:innen, z.B. zum Thema Landwirtschaft, Wasser und Anpassungen an die großen Herausforderungen des Klimawandels. 

"Dank Mindokatie Salone geht der Traum meiner Tochter in Erfüllung. Sie studiert an der Universität von Makeni, und ich bin so stolz auf sie! 


Ich habe am Startfinanzierungsprogramm teilgenommen, und das hat alles verändert. Ich nutze die Unterstützung, um in die Ausbildung meiner Kinder zu investieren, und es zahlt sich aus. Die Ausbildung meiner Tochter ist gesichert, und ich sehe eine bessere Zukunft für sie.“


Sallay Marah 

Sallay Marah: 

"Dank Mindokatie Salone geht der Traum meiner Tochter in Erfüllung. Sie studiert an der Universität von Makeni, und ich bin so stolz auf sie! 

Ich habe am Startfinanzierungs-programm teilgenommen, und das hat alles verändert. Ich nutze die Unterstützung, um in die Ausbildung meiner Kinder zu investieren, und es zahlt sich aus. Die Ausbildung meiner Tochter ist gesichert, und ich sehe eine bessere Zukunft für sie.“

"Dank Mindokatie Salone geht der Traum meiner Tochter in Erfüllung. Sie studiert an der Universität von Makeni, und ich bin so stolz auf sie! 

Ich habe am Startfinanzierungsprogramm teilgenommen, und das hat alles verändert. Ich nutze die Unterstützung, um in die Ausbildung meiner Kinder zu investieren, und es zahlt sich aus. Die Ausbildung meiner Tochter ist gesichert, und ich sehe eine bessere Zukunft für sie.“



Sallay Marah 


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